Regierungspräsident Hillenbrand dankt Kreisverwaltungsbehörden für enorme Anstrengungen und Zusammenhalt

Vorläufig 40 Prozent weniger Asylbewerber von der Regierung von Obb. zugewiesen

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Asylbewerber im Landkreis FFB.

 Landkreis - Bereits ab 8. Februar 2016 wird die Regierung von Oberbayern den oberbayerischen Kreisverwaltungsbehörden vorläufig weniger Asylsuchende als bisher zuweisen. „Es freut mich außerordentlich, dass wir durch enorme Anstrengungen und gemeinsames Anpacken das strukturelle Defizit gegenüber den anderen Regierungsbezirken abschmelzen konnten. Das ermöglicht uns die wöchentlichen Zuweisungen von bei uns Schutzsuchenden in die Landkreise und kreisfreien Städte vorerst zu reduzieren“, so Oberbayerns Regierungspräsident Christoph Hillenbrand.

 „Eine Reduzierung der wöchentlichen Zuweisungen ist aber auch deshalb möglich, weil nach den enorm hohen Zugängen im September letzten Jahres, die aktuellen Zugänge eher rückläufig sind. Das ermöglicht uns, entsprechend unserem Prinzip Zugang = Abgang in der Aufnahmeeinrichtung für Asylbewerber München, auch die wöchentlichen Abnahmeverpflichtungen der Kreisverwaltungsbehörden zurückzuschrauben“, erläutert Hillenbrand weiter. „Hinzu kommt, dass das Bayerische Sozialministerium eine Anrechnung der Warteräume in Feldkirchen und Erding für Bayern erreichen konnte. Das reduziert natürlich auch nochmal unsere oberbayerische Abnahmeverpflichtung.“

Die Anpassung ist momentan noch vorläufig, da erst Mitte Februar wieder ein offizieller bayernweiter Abgleich erfolgen wird und erst dann abschließend und sicher beurteilt werden kann, wo Oberbayern aktuell im Hinblick auf seine Quotenerfüllung steht. „Wir wollen aber, dass die Kreisverwaltungsbehörden bereits jetzt von den zu erwartenden Vorteilen profitieren können. Deshalb nehmen wir bereits ab 8. Februar 2016 eine Reduzierung um 40 Prozent der bisherigen wöchentlichen Abnahmeverpflichtung vor. Die endgültige Neuberechnung der wöchentlichen Zuweisungen wird voraussichtlich Ende Februar möglich sein. Je nachdem, wie der bayernweite Abgleich ausfällt, kann die vorläufige Handhabung aber auch nach oben abweichen.

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