WVA-Versammlung verweigerte Zustimmung für Solaranlage - Kostengründe

Auf den Grundstücksflächen, die sich im Besitz des Zweckverbandes zur Wasserversorgung der Ampergruppe (WVA) befinden, wird keine Photovoltaikanlage errichtet. Dies entschied die Verbandsversammlung des Zweckverbandes einstimmig. Vor allem die unzureichende Rendite als auch die Kosten für mögliche zusätzlich notwendige Baumaßnahmen waren die Gründe für die Ablehnung. Die Einbeziehung eines auswärtigen Investors war von vornherein kein Thema. Der WVA hatte eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben, bei der verschiedene Standorte geprüft wurden. Am besten schnitt dabei die Filterhalle auf dem WVA-Areal zwischen Puchheim und Eichenau ab. Eine Installation einer Photovoltaikanlage würde dort 104.000 Euro kosten, die sich nach 14 Jahren rechnen würden. Allerdings müsste das Dach statisch verstärkt werden.

In welcher Höhe sich der Aufwand dafür bewegen würde, stünde erst nach genaueren Berechnungen fest. Nach Einschätzung des WVA würden die Kosten aber so hoch sein, dass sich die Anlage nicht mehr im rentablen Bereich bewegen würde. Zudem müssten je neun Birken und Buchen gefällt werden, um eine gute Ausrichtung der Anlage und damit einen möglichst optimalen Wirkungsgrad zu erreichen. Gröbenzells Bürgermeister Dieter Rubenbauer wies zudem darauf, dass die Kostenfrage eines späteren Rückbaus der Anlage ebenfalls zu klären sei. Verbandsrätin Heike Lotterschmid aus Olching hatte zunächst auf die Umweltaspekte in Bezug auf die alternative Energiegewinnung durch Sonnenenergie hingewiesen. Man müsse den Klimaaspekt beachten. Nach dem Hinweis auf die Kosten und die zu fällenden Bäume erklärte Lotterschmid: „Ich gebe mich überzeugt.“

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