St. Martin in Fürstenfeldbruck

Tänzelndes Lichtermeer

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Fürstenfeldbruck – 700 leuchtende Füchse, Kürbisse, Schafe, grüne Monster und vor allem Eulen tänzelten über den finsteren Klostergarten. Die Kinder aus Fürstenfeldbruck gaben sich bei ihren diesjährigen Laternen wieder größte Mühe und führten ihre Kunstwerke traditionell an St. Martin aus.

Der Überlieferung nach wurde der Heilige Martin vor genau 1.700 Jahren geboren, weshalb heuer zu diesem Jubiläum am 11. November die traditionellen Sankt Martinsfeiern der Kindertagesstätten und Pfarreien in Fürstenfeldbruck zu einer großen, zentralen Feier zusammengefasst wurde. Der Pfarrverband Fürstenfeldbruck lud ab 17 Uhr alle Kinder aus Fürstenfeldbruck mit ihren Familien auf das Klosterareal Fürstenfeld ein. Gemeindereferentin Simone Kuhbandner vom Pfarrverband Fürstenfeld hatte die Feier gemeinsam mit fast allen Kindertagesstätten der Stadt vorbereitet. Sie freute sich, dass trotz des nasskalten Wetters fast 700 Kinder mit ihren Laternen und etwa die doppelte Anzahl Erwachsener zu dem Fest gekommen waren. Die Kinder schauten zu, als Martin, als römischer Soldat gekleidet, auf seinem Pferd vor der mächtigen Kulisse der Klosterkirche daher ritt, den Bettler sah und mit ihm den wärmenden Mantel teilte. Die Pfarrer Albert Bauernfeind und Niclas Willam-Singer spendeten ökumenisch den Segen und der Posaunenchor der Erlöserkirche begleitete die bekannten Martins- und Laternenlieder, welche die Kinder beim großen Umzug über das Klosterareal, angeführt von Martin auf dem Pferd, mitsangen. Da es zum Abschluss Würstl und heiße Getränke gab, an denen sich Kinder und Eltern aufwärmen konnten, konnte man sie auch später noch um die Feuer stehen sehen, als das Fest längst vorbei war.

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