Zumindest gepunktet

Martin Smolinski stand als einziger Deutscher auf der Highspeedstrecke in Groningen im Finale. Foto: Sievers

Zwar gepunktet, aber nicht gesiegt: Der Olchinger Rennfahrer Martin Smolinski hat am letzten Rennwochenende wichtige Punkte und ist in der WM-Gesamtwertung auf Platz 5. Mit der Nationalmannschaft allerdings ging er leer aus.

Kürzlich hatte der Olchinger Rennfahrer Martin Smolinski zwei wichtige Rennen zu absolvieren. Den Auftakt stellte der dritte Langbahn Grand Prix auf der Sandbahn in Groningen dar. Smolinski punktete in allen Vorläufen konstant, doch ein Laufsieg sollte dem Olchinger nicht gelingen. „Die Bahn war extrem schnell und es war schwer an einen Fahrer heran zu fahren geschweige ihn dann auch zu überholen“, erklärt Martin Smolinski. Als einziger Deutscher Fahrer qualifizierte sich der Olchinger für den Tagesendlauf und in diesem vermasselte er den Start komplett. „Der Finallauf trübt das Ergebnis natürlich, doch obwohl wir auf den führenden Joonas Kylmäkorpi keinen Boden gut machen konnten, behaupteten wir zumindest unseren Platz in der Spitzengruppe und haben daher eine gute Ausgangsbasis für die letzten drei Grand Prix geschaffen um noch einen Angriff auf eine Podiumsplatzierung zu starten“, bilanziert Helmut Grüner, der Manager des Olchingers. Smolinski liegt zur Halbzeit der Langbahn WM in der Gesamtwertung mit 58 Punkten auf dem 5. Rang. Außerdem startete Martin Smolinski jüngst mit der deutschen Nationalmannschaft beim Speedway World Cup und man hatte sich viel vorgenommen. Am Ende des Renntages wurde das Ziel allerdings verfehlt und der Frust war groß im deutschen Lager. „Wir hatten uns alle mehr vorgenommen. Ich konnte in sechs Läufen, trotz einigem Pech, sechs Punkte einfahren was nicht so schlecht ist, wirklich zufrieden kann ich damit aber auch nicht sein“, resümiert der Rennfahrer. Auf diesem Niveau werde eben jeder kleinste Fehler gnadenlos bestraft, weiß Smolinski.

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