Abstieg wird wahrscheinlicher

Nachdem die Einteilung der Play-off- und Play-down-Gruppen der Eishockey-Bayernliga am vergangenen Mittwoch nach Redaktionsschluss des KREISBOTE nocheinmal geändert wurde, hatten es die Pfrontener wider Erwarten zum Start der Play-downs mit Peißenberg und Buchloe zu tun. Beide Spiele verloren die Falcons.

Eigentlich meinten alle nach dem letzten Vorrundenspiel der Bayernligasaison zu wissen, wie sich die Gruppen der Play-offs und Play-downs zusammen setzten. Doch da hatte man sich getäuscht. Letzte Woche, am Dienstagabend, wurde bekannt, dass der Höchstadter EC die letzten beiden Spiele gegen den EHC Bayreuth und den TSV Peißenberg einen gesperrten Spieler eingesetzt hat. Diese Spiele wurden nun mit 0:5 gegen den Höchstadter EC gewertet. Allerdings änderte sich dadurch auch die Abschlusstabelle. Der TSV Peißenberg rutschte von Platz 9 auf den fünften Platz, während der ERV Schweinfurt auf den neunten Platz in die Abstiegsspiele fiel. 24 Stunden später dann die Überraschung, es lief eine neue Meldung des BEV über den Ticker. Darin hieß es, dass es bei der 0:5-Wertung der Höchstadt-Spiele bleibe, jedoch gelte für die Einteilung der Play-off und Play-down-Spiele die Tabelle vor Bekanntwerden des Regelverstoßes. Peißenberg spielt nun doch in der Abstiegsrunde, während Schweinfurt um die Meisterschaft spielt. Mittlerweile sind die ersten beiden Spiele vorbei, der leidtragende TSV Peißenberg absolvieret sämtliche Spiele unter Protest und hat Beschwerde beim BEV eingelegt. Die ersten Spiele könnten also Makulatur werden. Apropos Spiele: Zum ersten Spiel der Play-downs verschlug es die Falcons just zum TSV Peißenberg. Hier gab es für den EVP nichts zu holen, sie verloren gegen starke Oberbayern, die mit einer ordentlichen Portion Wut gespielt haben dürften, mit 2:6. Die Pfrontener Tore erzielten Florian Häfele und Adrian Hack. Im zweiten Spiel trafen die Mannen von Interimstrainer Josi Richter auf den ESV Buchloe, gegen den sie das letzte Vorrundenspiel erst im Penaltyschießen verloren hatten. Also keine schlechte Ausgangsposition für das erneute Aufeinandertreffen der beiden Ostallgäuer Vereine. Allerdings schien Buchloe gewarnt gewesen zu sein, sie setzten Pfronten gleich von Anfang an unter Druck, hatten die ersten und hochkarätigeren Chancen als Pfronten. Torwart Ollie Weißenberger und dem Unvermögen der Buchloer Spieler verdankten die Falcons den äußerst knappen Rückstand von 0:1 bis zur Spielzeit 19.59. Da erzielte Benjamin Gottwalz den viel umjubelten Ausgleich der Gastgeber. Buchloe war von dem Gegentreffer wenig beeindruckt und setzte zu Beginn des Mitteldrittels gleich nach. Dem hielten sie bis zur 23. Minute stand, ehe Mayer die erneute Führung für die Pirates erzielte. Der ESV verstand es nicht, gegen die mit Herzblut kämpfenden Falcons die Führung auszubauen. So waren es die Pfrontener, die in der 35. Minute wieder durch Gottwalz das Tor zum 2:2-Pausenstand erzielten. Memmingen kommt Das letzte Drittel war geprägt von vielen Nicklichkeiten, die oft ungeahndet blieben. Die Falcons mühten sich, aber es sprang nichts Zählbares dabei heraus. Im Gegensatz dazu die Buchloer. Dem US-Amerikaner Thomas Fortney gelang in der 51. Minute der Treffer zum 2:3. In der letzten Spielminute nahmen die Falcons den Torhüter heraus, was aber keiner Mannschaft mehr nutzte. Ob es zum Klassenerhalt reicht, kann man unter anderem am Sonntag, dem 21. Februar, ab 18 Uhr in der Eissporthalle Pfronten erfahren. Dann ist der ECDC Memmingen zu Gast.

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