Zu Alphornklängen ins Tal

Mit einem kühlen Bier feierten die Eisenberger Alphirten im Tal den Abschluss eines reibungslosen Alpsommers. Foto: prs

„Mama, wann kommt's Vieh?“, fragten ungeduldig die Kleinen, die sich am vergangenen Samstagmorgen zusammen mit ihren Eltern zum Viehscheid in Eisenberg eingefunden hatten. Alljährlich lockt dieser Brauch mehr Zuschauer an. Begleitet von den Klängen der Alphornbläser, wurde die Wartezeit kurz.

Mit dem Erklingen der ersten Töne der Musikkapelle Eisenberg begann die stürmische Heimkehr des Jungviehs. Die beiden Kranzrinder, geführt von Josef und Michael Gast, waren mit ihrem hübschen Schmuck begehrtes Fotomotiv. Nach kurzer Pause, Neulinge outeten sich mit „war das schon alles?“ kam im stürmischen Galopp die Herde der über 90 Schumpen die Straße zum Scheidplatz heruntergaloppiert. Dicht umdrängt von den vielen Schaulustigen ließen die „Hauptdarsteller“ geduldig die Fotoprozedur über sich ergehen. Für Josef Gast, Betreiber der Schlossbergalm, „war es ein guter Sommer. Auch wenn es zwischendurch sehr nass war und ich die Tiere oft umtreiben musste“. Große Feier im Zelt Im großen Festzelt wurde anschließend ausgiebig gefeiert mit deftigen Schmankerln vom Bärenwirt Schorsch Kössel, einem frisch gezapften Bier vom Mariahilfer Sudhaus und musikalischer Unterhaltung durch die Musikkapelle Eisenberg, die mit flotten Weisen aufspielte. Das am frühen Nachmittag veranstalteten Kastendrücken-Wettbewerb gewann eindeutig das Team Hauptkössel, Martin Kössel und Joachim Friedl. Als Sieger hervor. Tom Heiserer hatte die Ansage übernommen und sorgte mit lockeren Sprüchen für viel Heiterkeit.

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