Auch Hochbehälter Kögl macht Arbeit

Nach dem Hochbehälter im Ort selbst, muss nun, recht unvorbereitet, auch der Hochbehälter für die Wasserversorgung Kögl saniert werden. Im Lechbrucker Gemeinderat wurde die Sanierung mit einer Polyethylen-Verkleidung beschlossen, nun sollen Angebote eingeholt werden.

Der Hochbehälter Kögl muss dringend saniert werden, wobei noch nicht klar ist, wie schwer die Zisterne beschädigt ist, ob eventuell sogar die Decke in Mitleidenschaft gezogen wurde. Im Grunde besteht die Notwendigkeit, den Behälter zu sanieren seit mehr als zehn Jahren, bislang aber wurden die Arbeiten immer wieder verschoben, auch, weil nicht klar war, ob man das Gebiet Riesen-Helmenstein nicht doch an die Wasserversorgung Lechbruck zentral anschließen könnte. Nun aber seien die Probleme aber immanent geworden, unter anderem gab es wieder Wasserverluste zu verzeichnen, so dass man sich dazu entschlossen habe, den Hochbehälter anzugehen, so Michael Köpf. Dabei war unklar, wie man den Hochbehälter abdichten könne, im Gespräch war unter anderem ein Edelstahlbehälter und eben ein Behälter in Polyethylen-Ausführung. Vorteil dieses thermoplastischen Kunststoffes wäre, dass diese ohne große Kubaturverluste in den bestehenden Behälter eingebaut werden könnte. Dazu würden Leisten in die Wand geschraubt, an denen die Platten eingeklipst würden, die anschließend verschweißt werden. Nachteil des Edelstahlbehälters wäre, dass er nur innen schweißbar gewesen wäre, andernfalls hätte man einen rund einen halben Meter breiten Gang zwischen Edelstahlbehälter und Zisterne lassen müssen. Ein Verfahren wie am Hochbehälter Lechbruck, wo mit einer Art Spritzbeton gearbeitet wurde, sei hier nicht möglich, so Köpf. Der Hochbehälter Kögl ist nur mit Erde überdeckt. Um die gesamte Dichtigkeit zu testen, hätte man ihn ausgraben müssen. So wird nur ein Zugang geschnitten, durch den die Arbeiten möglich werden. Die Empfehlung für die PE-Lösung kommt vom Wasserwart der Stadt Kaufbeuren, wo man schon länger Erfahrungen mit dieser Methode sammeln konnte. Man könne den Bürgern im Gebiet nicht noch länger zumuten, ihr Wasser abkochen zu müssen, so Angl. Nun werde man geeignete Firmen anschreiben und um Angebote bitten, so Angl. Danach soll sofort mit der Sanierung begonnen werden.

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