Auch ohne Auto mobil

„Tradition bewegt“: Diesem Motto verschrieben sich nicht nur Reuttes Bürgermeister Alois Oberer (rechts) sowie Alexander Wasle vom „Architekturbüro Walch“ beim jüngsten „Autofreien Tag“ in der Außerferner Marktgemeinde. F: lex

Auch wenn ab 13 Uhr kein einziges Auto mehr das Zentrum am Isserplatz, Obermarkt und Untermarkt passieren durfte, präsentierte sich Reutte jüngst an seinem dritten „Autofreien Tag“ ziemlich mobil. So machten sich nicht nur knapp 800 Bürger ganz verschiedenen Alters trotz kühlen und strömenden Regens unter dem diesjährigen Motto „Tradition bewegt – Vergangenheit trifft Zukunft“ zum Stundenlauf des Rotaryclubs Reutte-Füssen für einen guten Zweck auf.

Viele hundert weitere Besucher des Aktionstages bummelten darüber hinaus durch die Ortsmitte der Tiroler Marktgemeinde, um sich beispielsweise an Imbissständen zu laben sowie von der Band „Wako“ auf einer Bühne vor dem Hotel „Schwarzer Adler“ und den „Zwei Ragelern“ auf dem Balkon des Marktgemeindeamts unterhalten zu lassen. Nachdem der für diesen Tag anvisierte Weltrekordversuch, in der Lindenstraße die längste Spielzeugautoschlange zusammenzustellen, kurzfristig abgesagt worden war, stand hauptsächlich der mittlerweile schon zum vierten Mal veranstaltete Rotary-Stundenlauf im Fokus des vom Obmann des Reuttener Umweltausschusses, Helmut Hein, initiierten „Autofreien Tages“. Dabei ging es für die Läufer in erster Linie darum, innerhalb einer Stunde über zwei unterschiedlich lange Strecken von 600 und 1000 Metern soviele Runden wie möglich zurückzulegen. Und während es dafür pro absolvierter Runde der insgesamt 15 Läuferteams zwei Euro gab, dürfte am Ende wohl ein stattlicher Betrag zur Förderung des Schulsports im Bezirk Reutte zusammengekommen sein. Hein sehr zufrieden Trotz des schlechten Wetters, das vermutlich einige Bürger vom Besuch des „Autofreien Tages“ abgehalten haben dürfte, äußerte sich Initiator Hein dennoch „sehr zufrieden“ über den Zuspruch und gab zu, dass er überrascht gewesen sei, „dass so viele gekommen sind.“ Zudem freute er sich über die an den Lauf anschließende Beleuchtung der Fassaden zahlreicher historischer Gebäude Reuttes, mit der der „Autofreie Tag“ 2012 in der Marktgemeinde schließlich stimmungsvoll seinem Ende um 22 Uhr entgegenging.

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