Der Umbau kann beginnen

20 Wohnungen sollen hier in den EWR-Gebäuden entstehen. Die Pläne dafür hat jetzt der Bauausschuss abgesegnet. F: Knoll

Füssen – „Zum endgültigen Abschluss“, so Bürgermeister Paul Iacob ist am Dienstag im Bauausschuss der Antrag für den Umbau der EWR-Gebäude in der Spitalgasse gekommen. Mit einer Gegen-stimme segneten die Stadträte den neuen Entwurf ab. Nur bei der Dachgestaltung des ersten Hauses gab es Kritik.

Grundsätzlich hat der Bauausschuss dem Projekt schon zugestimmt, so Iacob. Der jetzige Entwurf werde der Altstadt „absolut gerecht“, berücksichtige aber auch die Gegenwart, urteilte der Rathauschef. Zwar stehen die Häuser nicht unter Denkmalschutz, wohl aber das Gebäudeensemble, erklärte Bauamtsleiter Armin Angeringer. Deshalb mussten die Umbaupläne eng mit dem Denkmalschutz abgestimmt werden. 

So sind im Erdgeschoss auf der Seite der Spitalgasse ausreichend Parkplätze für die 20 Wohnungen geplant, sagte Angeringer. Daneben sollen Büroräume entstehen. Dabei sei wichtig, dass die Stadt ein Geh- und Wegerecht für die Arkaden bekommt, damit die Öffentlichkeit sie nutzen könne. Die Höhe der Gebäude bleibe zudem gleich. Außerdem sollen ein Teil der Bauten, die direkt an der Stadtmauer liegen abgerissen werden, um Hinterhöfe mit Terrassen und Balkonen zu schaffen, erklärte der zuständige Architekt, Armin Walch, den Räten. 

Auf dem Dach des ersten Gebäudes hatte er abwechselnd Dachgauben und Dachfenster geplant. Das gefiel aber den Stadträten Franz Nagel (CSU) und Magnus Peresson (UBL) nicht. Man sollte sich das benachbarte Kloster zum Vorbild nehmen und nur Dachgauben verwenden, forderten sie. Dem stand Walch aufgeschlossen gegenüber, mit einer Gaubenreihe könne er „sehr gut leben“, so der Architekt. kk

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