"Lieber mal stolpern"

Alexander Keilhofer, Marc Hammerle, Sandro Sprenger, Simon Ginther, Stefan Hohenreiner, Alexandra Pflauder, Christina Huter, Fabian Pichler, Laurence Erd, Marco Höck, Niklas Hammerle, Stefan Frick, Philipp Stricker. Foto: ed

Reutte – „Wer nicht ständig versucht besser zu werden, hört auch auf gut zu sein“. Mit dieser Feststellung eröffnete Michael Baldauf, Obmann der Wirtschaftskammer im Bezirk Reutte, die diesjährige Abschlussfeier des Lehrlingswettbewerbes 2013 des Bezirks.  

„Von jeher investieren die Betriebe in ihre Auszubildenden, dies sei jedoch nicht selbstverständlich. Dafür gebührt ihnen der Dank der Wirtschaft, der Eltern und nicht zuletzt auch der Lehrlinge“ führte Baldauf weiter aus.

Dass die Lehre der Weg zur Karriere sein kann, schilderte Dr. Heinrich Schlichtherle an seinem eigenen Berufsweg – eine Bilderbuchkarriere. „Ich habe in meinem Leben viel Glück gehabt, das schon bei der Geburt mit einem behüteten Elternhaus anfing“. Der heutige Vorstandsvorsitzende der Elektrizitätswerke Reutte absolvierte nach dem Besuch der Hauptschule eine technische Lehre im Metallwerk Plansee. Weitere Stationen waren die HTL in Innsbruck, das Ingenieurstudium in Graz, ein Auslandsaufenthalt bei Bosch in Australien („als Skilehrer habe ich mir dort mein Taschengeld verdient“), Promotion zum Doktor der Technik, leitende Funktion bei der damaligen Planseetochter Sinterstahl in Füssen und als letzter Schritt auf der Karriereleiter technischer Direktor beim EWR. 

Es ging zwar nicht immer alles glatt, so seine Schilderung, aber im Rückblick meinte er: „Lieber mal stolpern, als immer auf eingefahrene Wege gehen“. Dazu ermutigte er auch die Lehrlinge aus den vielen Sparten an diesem Abend – vom Bäckerhandwerk über verschiedene Ausbildungsberufe im Metallhandwerk bis hin zur Friseurin und kaufmännischen Berufen. „Auf euch warten spannende Aufgaben und auch ihr könnt euren Berufsweg so gestalten, dass sich der Erfolg einstellen muss – Voraussetzung ist allerdings, dass ihr euch engagiert und innovativ seid", betonte er abschließend. ed

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