Zwei Außerferner Jungunternehmer spielen beim Jungunternehmerpreis ganz oben mit

Ganz vorne mit dabei

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Familien und Wirtschaftskammervertreter, „Junge Wirtschaft“-Obfrau Andrea Speckbacher (rechts) und der Geschäftsführer der Wirtschaftskammer Tirol, Wolfgang Winkler (links), freuen sich mit den Außerferner Preisträgern Helmut Hein (5.v.l.) und Wolfgang Lausecker (3.v.l.)

Außerfern – Groß abgeräumt haben heuer die Außerferner Jungunternehmer beim achten Jungunternehmerpreis der „Jungen Wirtschaft Tirol“. In der Kategorie „Kreative Dienstleistung“ sicherte sich Wolfgang Lausecker aus Stanzach den Sieg. 

Dritter wurde in der Kategorie „Neue Idee – Neue Produkte – Neue Märkte“ Helmut Hein aus Reutte. 

Zum nunmehr achten Mal verlieh die „Junge Wirtschaft Tirol“ heuer den Jungunternehmerpreis. Damit werden herausragende Leistungen junger Wirtschaftstreibender ausgezeichnet, um auf die Bedeutung von Jungunternehmern für das Land und den Wirtschaftsstandort Tirol aufmerksam zu machen. „Der Jungunternehmerpreis bietet innovativen Jungunternehmern eine optimale Plattform. 

Die Stärkung des Gründergeistes ist erfolgsentscheidend für die Zukunft unseres Landes“, freute sich Mario Eckmaier, Landesvorsitzender der „Jungen Wirtschaft Tirol“, über viele tolle Einreichungen. Über 150 Tiroler Jungunternehmer haben sich heuer mit ihrer Geschäftsidee in den drei Kategorien „Kreative Dienstleistung“, „Moderne Tradition“ und „Neue Ideen – Neue Produkte – Neue Märkte“ einer Jury gestellt. Das Endergebnis ist für das Außerfern hervorragend: Mit einem ersten und einen dritten Platz räumte der kleinste Bezirk Tirols groß ab. 

Sieger in der Kategorie „Kreative Dienstleistung” wurde Wolfgang Lausecker mit seiner Firma CoolTech aus Stanzach. Die Firma CoolTech setze mit ihrer cryogenen Behandlung von Musikinstrumenten zur Verbesserung der Klangqualität eine innovative Idee um und ist in einer Nische am Markt tätig, so die Jury in ihrer Begründung. 

Freier Klang 

Das Verfahren erlaube eine Behandlung am komplett fertigen Instrument, löse alle Materialspannungen und gebe so dem Instrument einen offeneren, freien Klang. Angewendet werde es einerseits bei Blechblasinstrumenten, inklusive Saxophon und Querflöte, und andererseits bei E-Gitarren und E-Bässen. Somit wurde ein Verfahren, das hauptsächlich im Werkzeugstahlbereich angewendet wird, auf ein komplett neues Gebiet, den Musikbereich, erweitert. 

„Die Dienstleistung ist in gewisser Art einzigartig, da sie schwer von Mitbewerbern kopiert werden kann”, so die Jury. Über den dritten Platz in der Kategorie „Neue Ideen – Neue Produkte – Neue Märkte” konnte sich Helmut Hein mit seiner Firma „Hybrid Manufaktur Tirol” aus Reutte freuen. 

Großes Potential 

„Helmut Hein hat mit der TiRollerin ein neues, einspuriges Zweirad für den urbanen sowie alpinen Raum entwickelt. Durch die Kombination von Erwachsenenroller und Hybridantrieb bietet er eine innovative Gesamtlösung”, erklärte die Jury in ihrer Begründung. Der Fahrer könne den Tretroller mit jeder Art von Kleidung, wie Anzug, Kostüm oder Dirndl, mit Stöckel- oder Skischuhen besteigen. „In der Erprobung hat der Roller seine Marktreife unter Beweis gestellt und zeigt Potenzial über den Tiroler Markt hinaus”, erklärte die Jury.

kb

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