AZV: Trotz Investitionen Verbindlichkeiten abbauen

Der Abwasserzweckverband (AZV) besteht seit 1976 und hatte ursprünglich außer der Stadt Füssen die damalige Gemeinde Weißensee und die Gemeinde Schwangau als Mitglieder. Drei Jahre später klinkte sich Hopferau ein und seit 1983 ist auch die Gemeinde Eisenberg mit im Bunde. Im Rahmen der Verbandsversammlung unter Vorsitz von Füssens Bürgermeister Paul Iacob wurde deutlich, dass Füssen auf eine neue Berechnung der Anteile setzt, wobei sich an der Menge der aktuell eingeleiteten Abwässer orientiert werden soll.

Denn aktuell muss Füssen rund 2 Millionen Euro der Umlage von 2,76 Millionen aufbringen, auf Schwangau entfallen 550.000 Euro, auf Hopferau 126.000 Euro und letztlich Eisenberg 101.000 Euro. Eine Entscheidung hierfür soll Ende Februar, Anfang März 2009 bei einer neuerlichen Verbandsitzung im Klärwerk vor Ort fallen. Bisher wurden im Zweckverband für Füssen 73,2% (tatsächlich in 2007 67,4%), für Schwangau 18,6% (24,3%), Hopferau 4,7% (4,2%) und für Eisenberg 3,5% (4,1%) zu Grunde gelegt. Zunächst sollen aber die Gemeinderäte der Mitgliedsgemeinden umfassend informiert werden. Im vergangenen Jahr wurden in der vollbiologischen Kläranlage in Ehrwang nach Angaben des Ingenieurbüros Köpf in die Ertüchtigung und Sanierung der Faulbehälter 509.000 Euro investiert, wodurch eine zum Teil betriebsfreundlichere Wartung ermöglicht wird. Dabei sei man um rund 50.000 Euro unter den kalkulierten Kosten geblieben. Trotz dieser Investitionen können die Verbindlichkeiten im kommenden Jahr von rund 1,2 Millionen Euro abgebaut werden.

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