Kanadier holen Curlingsieg

Der Kanadier Don Garside war mit 80 Jahren der älteste von 176 Teilnehmern beim Magarita-Cup 2013. Foto: cf

Füssen – Curling-Teams aus Kanada, Schottland und den USA belegten vor kurzem die drei ersten Plätze beim Breitensportturnier „Margarita-Cup 2013“ in Füssen. Den 19. Platz sicherte sich die Rollstuhl-Curling-Mannschaft mit Skip Christiane Putzich aus Füssen. 

„Unsere Finalrunde blieb bis zum letzten Stein spannend“, erklärte Charlie Kapp aus dem Organisationsteam des Margarita Cups, der auf den drei Curlingbahnen im Füssener Bundesleistungszentrum (BLZ) ausgetragen wurde. Dass eine Mannschaft aus Kanada hier siegreich war, passe gut: „denn der nächste Cup findet in Montreal statt“. Andreas Kempf aus dem aufgelösten Team von Skip Andreas Kapp verstärkte die auf den 22. Platz gelandete Mannschaft aus Hamburg.

Der Schweizer Markus Fischer, der 1992 die Idee zu diesem internationalen Breitensport-Turnier für Curlerinnen und  Curler hatte, machte sich sofort nach der viertägigen Füssener Veranstaltung auf dem Weg nach München. Er fliegt nach Montreal, um die ersten Vorbereitungen für den Cup 2014 anzuschieben. Fischer sagte erfreut zum Kreisboten: „Es ist zu erwarten, dass wir nächstes Jahr so viele Teams wie in Füssen begrüßen werden.“ 

Beim Curling-Großereignis im BLZ, bei dem auch nachts gespielt wurde, nahmen 44 Teams aus zehn Nationen teil. Es waren 176 Curler auf dem Eis. „Die Teams verändern sich von Jahr zu Jahr“, weiß Charlie Kapp, der 2012 auch beim Margarita-Cup in Las Vegas dabei war. „Die Mannschaften setzen sich aus Topleuten und Hobbycurlern zusammen. Es geht uns um Spaß und Geselligkeit.“ 

Wie Fischer ergänzt, kam bei den Gästen aus aller Welt das Rahmenprogramm mit einem Mittelalter-Abendessen gut an. Ein Lob habe sich die Gastronomie in Füssen verdient. Komplimente gab es von Organisationsmitglied Martin Burri aus Zürich für die stets einsatzbereiten Füssener Eismeister Karl Dieter Schäfer und Toni Greif. „Von den insgesamt 33 Runden wurden einige wegen der vielen Teilnehmer auch nachts und in den frühen Morgenstunden gespielt“, ergänzt Kapp im Rückblick aufs Turnier, das rund 200 Gäste nach Füssen geführt hatte, denn jedes Team war mit Betreuern angereist. cf

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