Brand bricht auf Bauernhof aus

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Feuerwehrkräfte beim Löschen eines Feuers.

Halblech – Ein Feuer ist laut Polizei am Mittwoch auf einem Bauerhof in Halblech ausgebrochen. Dabei brannte der Stall und die Tenne komplett nieder. Außerdem wurden Teile des Wohnhauses in Mitleidenschaft gezogen. Auch zwei Personen wurden leicht verletzt. Die Brandursache ist derzeit noch unklar.

Gegen 6.30 Uhr bemerkte ein Lehrling des Betriebs, dass ein Feuer in der Scheune ausgebrochen ist, das sich schnell ausbreitete. Der junge Mann alarmierte sofort die Integrierte Leitstelle Allgäu, die die Feuerwehr, den Rettungsdienst und die Polizei informierte. Obwohl die Einsatzkräfte laut Polizei zügig löschten, brannte der Stall und die Tenne komplett nieder. Das angebaute Wohnhaus wurde nur teilweise beschädigt. Die Brandschutzmauer und die Feuerwehrmänner verhinderten, dass sich das Feuer bis dorthin ausbreitete.

Die acht Feriengäste und die Inhaberfamilie konnten das Anwesen rechtzeitig verlassen. Der Landwirt erlitt allerdings eine leichte Rauchgasvergiftung und wurde vor Ort vom Rettungsdienst untersucht. Alle Tiere im Stall, rund 60 Kühe und Jungvieh, konnten nach derzeitigem Kenntnisstand der Polizei vor den Flammen gerettet und auf umliegende Wiesen getrieben werden. Den Einsatzkräften gelang es außerdem einige Geräte und Maschinen nach draußen zu bringen.

Insgesamt schätzt die Polizei den entstandenen Schaden auf mehrere hunderttausend Euro. Das Fachkommissariat der Kemptener Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur noch unbekannten Brandursache übernommen.

Im Einsatz befanden sich rund 150 Feuerwehrkräfte. Neben den Feuerwehren aus Trauchgau, Buching, Schwangau, Lechbruck, Steingaden, Prem und Füssen rückten auch Kräfte des Rettungsdienstes und der Füssener Polizei an. Auch ein Seelsorger und das Kriseninterventionsteam waren zur Betreuung vor Ort.

kk/PI

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