Bronze in Dublin

Das sechs Nationen Turnier, der Federation Foil Cup, in Dublin war erstmals das Ziel des Florettfechters Aljoscha Kertesz. An einem Tag an dem fast alles zusammenlief, holte der Fechter der TSG Füssen die Bronzemedaille und damit seinen ersten Podestplatz bei einem internationalen Turnier.

Eine Woche nach Platz zwei bei den bayerischen Seniorenmeisterschaften startete Aljoscha Kertesz beim Federation Foil Turnier in Dublin. Bei dem Turnier, das von der National University of Ireland ausgerichtet wird, erwischte er einen Traumstart in der Vorrunde und gewann jedes seiner fünf Gefechte. Auch in der Zwischenrunde lief es zunächst sehr gut, und drei Siege in Folge standen zu Buche. Erst im Kampf gegen den Iren Noel Rogers gab es mit 2:5 die erste Niederlage. Auch das letzte Gefecht der Zwischenrunde gab Kertesz mit 4:5 gegen Duncan Mac Fadyen denkbar knapp verloren. Mit acht Siegen in zehn Gefechten zog er an Nummer fünf Gesetzt in die Runde der letzten 16 Fechter ein. Im Achtelfinale traf er auf den Iren Noel McGlynn. In einem ausgeglichenen Gefecht punkteten beide abwechselnd. Erst nach dem zehnten Treffer erarbeitete sich McGlynn einen Vorsprung, und benötigte beim Stand von 14:11 nur noch einen Punkt. Angefeuert von den deutschen Teilnehmern drehte Kertesz den Kampf und gewann noch mit 15:14. „Das war nichts für schwache Nerven - ein starkes Comeback von Aljoscha“ attestierte Andreas Görmer vom USC München, der sich mit Kertesz das Quartier in Dublin teilte. Im Viertelfinale traf Kertesz ausgerechnet erneut auf den Iren Noel Rogers. Die Niederlage in der Vorrunde im Kopf, lag TSG Fechter schnell 7:2 zurück. Doch Kertesz steckte nicht auf. In einer kräftezehrenden Aufholjagd schaffte er die Wende und verließ die Planche mit 15:11 als Sieger. Im Halbfinale traf Kertesz auf Tobias Hofbaur aus Augsburg, einen der deutschen Starter. Gegen den späteren Turniersieger hatte er zu keiner Zeit des Gefechts eine Chance und er verließ die Planche mit einer 7:15 Niederlage. Von Ärger war bei Kertesz keine Spur: „Das war mein bisher schönster Turniererfolg“ sagte er nach dem Wettkampf.

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