Bürgermedaille für Ordensgemeinschaft

Im Rahmen einer festlichen Sondersitzung des Pfrontener Gemeinderates im „Haus des Gastes“ wurde an zwei verdiente Institutionen die Bürgermedaille der Gemeinde Pfronten verliehen: Geehrt wurden die Kongregation der Barmherzigen Schwestern vom hl. Vinzenz von Paul für ihr Engagement im Krankenhauswesen und für ihre segensreiche Tätigkeit in den Kindergärten die Schul-schwestern von Unserer Lieben Frau in Auerbach.

Zunächst an die Barmherzigen Schwestern gewandt, erinnerte Bürgermeister Beppo Zeislmeier an deren 113-jähriges Wirken, das in der ersten „Wohltätigkeitsanstalt“, dem späteren Krankenhaus, am 4. Juni 1898 begann. „Neben den vielen Ärzten, die für den guten Ruf des Hauses sorgten und sorgen, waren Sie es, die durch ihre individuelle Pflege und Zuwendung die Atmosphäre des Hauses ausmachten“, so Zeislmeier. Dem Leitmotiv des hl. Vinzenz von Paul „…bemüht euch darum, den Kranken mit großer Herzlichkeit zu dienen…“ wurde mit ihrem Einsatz und ihrer selbstlosen Arbeit mehr als nur Folge geleistet, fuhr der Bürgermeister fort. Die Schwestern mit ihrem Mutterhaus in Augsburg hätten trotz immer wieder auftauchenden Schwierigkeiten in der überregionalen Krankenhausbedarfsplanung des Kreises an der Sonderstellung des Hauses festgehalten und viel Geld und Kraft investiert. „Obwohl die Ordensleitung die Leitung nun in andere Hände gelegt habe – Ihr Einsatz und Ihre selbstlose Arbeit über Jahrzehnte wird immer mit dem Haus verbunden bleiben“, stellte Zeislmeier im Namen der Gemeinde dankend fest. „Ihr Orden dient den Menschen als Lehrerinnen, Kranken- und Altenpflegerinnen“ stellte der Bürgermeister eingangs seiner Dankadresse an die Schulschwestern von Unserer Lieben Frau in Auerbach fest, die sich seit 1958 um die Kindererziehung in Pfronten verdient gemacht haben. „Die Eltern, die ihre Kinder in Ihre Obhut geben, können gewiss sein, sie nicht einer ‚Kinderbewahranstalt’ zu überlassen. Sie sind sich vielmehr im Klaren darüber, dass im Kindergarten St. Marien und seit 2003 auch im Kinderhort wichtige, verantwortungsvolle Arbeit im Dienst an den kleinen Persönlichkeiten geleistet wird“, betonte das Gemeindeoberhaupt. Die Schwestern würden dabei helfen, deren Persönlichkeit zu entfalten und deren Anlagen zu entwickeln und er sei sich sicher, dass sich Generationen von Kindern gerne an die Zeit in diesem Kindergarten erinnern und zukünftig erinnern werden.

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