Delegation aus der Partnerstadt Palestrina kommt zum Gegenbesuch nach Füssen

Freundschaft soll vertieft werden

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Idyllische Rundfahrt: Füssens Bürgermeister Paul Iacob (3.v.l.) neben seinem italienischen Amtskollegen Adolfo de Angelis (4.v.l.) an Bord der MS „Allgäu“.

Füssen – Nachdem eine Reisegruppe aus Füssen im April einen Besuch in der Partnerstadt Palestrina unternommen hatte, erfolgte nun der Gegenbesuch. Pünktlich zur Ankunft der 23 Gäste mit ihrem Bürgermeister Adolfo de Angelis am Münchener Flughafen und zum Bustransfer nach Füssen klarte sich der Himmel auf und die Sonne lachte während des Besuchs.

Palestrinas Bürgermeister Adolfo de Angelis wurde bei seinem Gegenbesuch im Ostallgäu von zwei Stadträtinnen, Vertretern der Gruppo de Carnevalle und interessierten Bürgern begleitet. Sie erwartete ein dreitägiges straffes Programm an Besichtigungen und gemeinsamen Gesprächen mit Vertretern aus Füssen.

Nach einem Begrüßungscocktail in der Füssener Altstadt und einer Rundfahrt für den Bürgermeister in Beppos Eiskutsche fand ein erstes gemeinsames Abendessen zum Auffrischen der freundschaftlichen Beziehungen statt. Der zweite Tag führte die Delegation aus Italien und ihre Gastgeber nach Schloss Linderhof und Oberammergau. Der weltbekannte Passionspielort begeisterte ebenso wie König Ludwigs Schloss im Graswangtal.

Der erlebnisreiche Tag endete mit einer Fahrt auf der MS „Allgäu“ und einer echten bayerischen Brotzeit auf dem abendlichen Forggensee. Weil ein Besuch des Allgäus und des Königswinkels nicht ohne eine Besichtigung von Neuschwanstein sein kann, stand am Freitag das majestätische Schloss auf dem Programm. Die Eifrigsten und Unermüdlichen konnten als Zugabe noch das ältere und von König Max errichtete Hohenschwangau besichtigen. Viele Gäste bevorzugten jedoch einen Spaziergang durch die Füssener Altstadt mit Einkaufsbummel.

Festlicher Abend

Zu einem festlichen Abend im „Haus der Gebirgsjäger“ hatte Füssens Bürgermeister Paul Iacob (SPD) die Freunde aus Palestrina und die Stadträte und ältesten Wegbegleiter der Partnerschaft geladen. So konnte Iacob die „Mutter der Partnerschaft“, Cilli Kahle, sowie den Initiator Erwin Wesby begrüßen. Der Trachtenverein „D‘Neuschwanstoaner“ zeigte mit seinen „Jüngsten“ einige Tänze, die von den Gästen mit großem Applaus bedacht, aber auch mit Kameras festgehalten wurden.

Die Jugend begeistern

 In seiner Ansprache betonte Bürgermeister Iacob, dass in den 44 Jahren Partnerschaft der Kerngedanke Europas – Freundschaft über Grenzen und Länder hinweg – gepflegt wurde. „Europa muss von unten her wachsen und nicht von oben diktiert werden“, sagte er. „Dazu tragen wir mit Freude bei.“ Der Ansporn müsse dabei vor allem sein, die Jugend für das Projekt zu begeistern, waren sich beide Bürgermeister einig. Ihre gemeinsame Hoffnung liege dabei auf den Schulen.

Palestrinas Bürgermeister Adolfo de Angelis betonte in seinem Dank an die Stadt Füssen, dass auch vonseiten seiner Kommune weiterhin großes Interesse am Ausbau der Partnerschaft zwischen beiden Partnern bestehe und sein Palestrina das Möglichste dazu beitragen werde.

kb

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