Bürgermeister Paul Iacob ehrt städtische Mitarbeiter zum 25., 40. und 50. Dienstjubiläum

"Ein Zeichen, dass es im Haus stimmt"

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Bei der Feier im Füssener Rathaus werden viele Erinnerungen wach: Bürgermeister Paul Iacob (5. v. l.), Hauptamtsleiter Andreas Rist (links) und fast alle Jubilare 2014 der Stadt Füssen.

Füssen – Sie sind gut ausgebildet, zuverlässig, gewissenhaft und vor allem ihrem Arbeitgeber seit Jahrzehnten treu: Für 25, 40 und sogar für 50 Jahre im Dienst der Stadt Füssen hat Bürgermeister Paul Iacob (SPD) jetzt einige Mitarbeiter geehrt.

In der persönlich gehaltenen Feierstunde, zu der die Stadt in den „Großen Sitzungssaal“ einlud, applaudierten auch die Ab-teilungsleiter den Jubilaren. Aus Altersgründen haben Brigitte Mayer, Ingrid Schenk und Hedwig Unhoch-Linckh ihren Arbeitsplatz bereits verlassen. „Die langjährige Mitarbeit ist ein Zeichen, dass es im Haus stimmt“, so Iacob. 

Wer schon ein Jahr zuvor eine solche Ehrung von Jubilaren im Füssener Stil miterlebt hat, wusste, dass sich Bürgermeister Iacob dabei nicht auf die Übergabe der Urkunde und das obligatorische Händeschütteln beschränken werde. Der Rathauschef richtete auch dieses Mal ganz persönliche Worte an jede Jubilarin und jeden Jubilar am Tisch. Nicht zuletzt durften sich alle Geehrten über eine Geschenkkiste freuen. Die nächste Brotzeit war dadurch in jedem Fall gesichert. 

Nicht dabei sein konnten Doris Thiele (25 Jahre) und Heinz Weller (40 Jahre). Auch fehlte wegen Urlaub Konrad Schwarz, der vom Bauamt in den Rentenstand wechselt. „Ihn werden wir als langjährigen Kollegen in einer eigenen Feierstunde verabschieden“, so Hauptamtsleiter Andreas Rist gegenüber dem Kreisboten. Der Reigen der städtischen Ehrungen begann hier mit den drei „25-Jährigen“. 

Rosemarie Hämmerle wurde 1989 als Reinigungskraft und Kassiererin fürs inzwischen abgerissene Hallenbad eingestellt. Seit 14 Jahren sorgt sie für ein sauberes Rathaus. Stefan Kuhn sei im Standesamt mitverantwortlich, dass Heiraten „mit Stil“ in Füssen für die Stadt auch unter wirtschaftlichem Gesichtspunkt Bedeutung erlangt habe. Er diene außerdem als Brücke der Verwaltung zur Allgäu Kaserne. Geehrt in dieser Jubilargruppe wurde auch Karl Alletsee. Er arbeitet als Verkehrsüberwacher und hat – wie Iacob weiß – als Bub in Füssen Buchdrucker gelernt. 

Herzlichen Beifall für 40 Jahre bei der Stadt erhielten Karlheinz Fischer und Helmut Keller, beide im Steueramt tätig. Freundlich begrüßt Roland Gössl, gelernter Elektriker, während der Saison jeden Passagier der Forggensee-Schifffahrt. Auch schon zu diesen treuen „40-Jährigen“ zählt Beate Oberlander. Seit 2009 ist die hier in Füssen ausgebildete Verwaltungsfachangestellte als Leiterin der Stadtkasse im Dienst. 

Nach 50 Jahren in der Verwaltungslaufbahn genießt Brigitte Mayer seit Anfang September ihren Ruhestand. Aus dem Berufsleben scheidet auch Hedwig Unhoch-Linckh aus, die zuletzt zehn Jahre als Kassiererin im Bundesleistungszentrum (BLZ) aktiv war. BLZ-Leiter Helmar Erlewein weiß allerdings, dass auf seine frühere Mitarbeiterin hundert Prozent Verlass ist, „wenn ich sie hier für ein paar Stunden brauche, um zum Beispiel Mannschaften, die immer wieder gern bei uns sind, wie gewohnt aufmerksam zu versorgen“.

Chris Friedrich

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