Deutsche Verkehrswacht Ostallgäu Süd macht bei der Aktion "FahrRad, aber mit Köpfchen" mit

Immer mehr radeln "oben ohne"

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Die Ermahnung, zur eigenen Sicherheit einen Helm zu tragen, fällt bei dieser Familie auf fruchtbaren Boden – so hofft jedenfalls Helmut Maucher als Vertreter der örtlichen Polizei.

Füssen – Die Deutsche Verkehrswacht, Ostallgäu Süd, hat auch heuer bei ihrer Aktion „FahrRad,… aber mit Köpfchen!“ am Allgäuer Überlandwerk mit Radlern gesprochen. Besonderes Augenmerk legte Vorsitzender Thomas Meiler und sein Team neben der Sicherheit der Räder auf das Tragen von Fahrradhelmen.

„Auch wenn sich Radfahrer im Gegensatz zu Motorradfahrern im Straßenverkehr ,oben ohne´ zeigen dürfen, sollten sie auf einen Fahrradhelm zu ihrer eigenen Sicherheit nicht verzichten“ so Meiler. „Wir wollen in erster Linie nicht mit erhobenen Zeigefinger belehren, sondern darauf aufmerksam machen, wie wichtig es ist, einen Fahrradhelm zu tragen – wir wollen erreichen, dass die Menschen sich über diese Tatsache Gedanken machen und danach handeln“, fügte Meiler hinzu.

Am Samstagvormittag, als die Aktion über die Bühne ging, war zu sehen, dass eine erhebliche Anzahl ohne Helm unterwegs war. „Wir beobachten, dass der Trend, ,oben ohne´ zu fahren immer mehr zunimmt“, so Meiler. Sein Stellvertreter Rainer Lutz stellte fest: „Da kaufen die Leute oft sündhaft teure Räder, aber an einem Helm wird dann gespart oder“, fügt er schmunzelnd hinzu, „langt dann das Geld nicht mehr“.

Nach Schätzung der „ZNS Hannelore Kohl Stiftung“ erleiden deutschlandweit jährlich rund 23.000 Radfahrer eine Schädelhirnverletzung. Dabei können Fahrradhelme bis zu 80 Prozent der schweren Kopfverletzungen vermeiden – und schon häufig war ein Helm ein Lebensretter.

Die Deutsche Verkehrswacht arbeitet in dieser Sache eng mit der Polizei zusammen, die wie das Verkehrsministerium und andere Organisationen das freiwillige Tragen von Fahrradhelmen nachhaltig unterstützt.

ed

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