Parken in der Morisse wird teurer

Neue Tarife

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Das Parken auf dem morisse-Parkplatz soll teurer werden.

Füssen – Das Parken auf dem Morisse-Parkplatz wird ab dem kommenden Jahr voraussichtlich teurer. Einstimmig empfahl der Werkausschuss am Dienstag dem Stadtrat eine Gebührenerhöhung. Außerdem ist geplant, bereits 2017 unterschiedliche Tarife für Busse und Pkw einzuführen.

Stimmt der Stadtrat dem gemeinsamen Antrag des Werkausschusses und der Betreibergesellschaft APCOA zu, müssen Nutzer der Morisse ab dem kommenden Jahr für die erste halbe Stunde Parkzeit 70 Cent zahlen und für die zweite halbe Stunde 80 Cent. Für jede weitere angefangene Stunde sind künftig 1,50 Euro zu entrichten.

Die Tageshöchstgebühr soll bei 12 Euro liegen. Derzeit zahlen Autofahrer, die dort parken, noch 60 Cent pro angefangene halbe Stunde und neun Euro maximal. Der Tarif für Dauermieter soll um fünf Euro von derzeit 25 auf künftig 30 Euro pro Monat steigen.

„Die Werkleitung hält es für angebracht, aufgrund der letzten Tarifanpassung im Jahr 2012 und durch die in dieser Zeit gestiegenen Energie- und Lohnkosten die Gebühren anzupassen“, warb Helmut Schauer, Leiter der Stadtwerke Füssen, für die Erhöhung der Parkgebühren. Dazu komme noch die ohnehin schlechte wirtschaftliche Lage des städtischen Eigenbetriebs. Neue Schrankenanlage Gleichzeitig mit der Gebührenerhöhung sollen auch eigene Bustarife eingeführt werden.

Bislang gelten für Busse die gleichen Tarife wie für Pkws, obwohl sie ein Vielfaches mehr an Parkraum beanspruchen. Demnach müssen Busfahrer künftig für eine Parkdauer von bis zu einer Stunde fünf Euro zahlen. Die Tageshöchstgebühr soll 20 Euro betragen. Um die getrennte Abrechnung zu ermöglichen, will APCOA auf eigene Kosten (rund 100.000 Euro) eine komplett neue Schranken- und Abfertigungsanlage an der Einfahrt bauen. Außerdem soll, so Schauer weiter, der südwestliche Bereich des Parkplatzes für die Busparkplätze umgebaut werden. Diese Tiefbaumaßnahmen werden die Stadtwerke übernehmen.

Das letzte Wort hat nun der Stadtrat.

Matthias Matz

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