Kurpark feiert 75. Geburtstag

Oberhalb der Grundschule feiern die Schwangauer mit einem Gottesdienst das 75. Jubiläum des Kurparks. Foto: gau

Teilweise für fünf Reichsmark überließen die Schwangauer Bauern ihre Parzellen der Gemeinde, nachdem der Gemeinderat 1936 den Beschluss gefasst hatte, das Gelände um Ehberg und Osterhalde wieder in Gemeindebesitz zu bringen und dort Anlagen für den Fremdenverkehr zu errichten. Zu dieser Zeit umfasste das Gelände den Feuerlöschteich, das Freibad der Schwangauer und die Wasserreserve, erinnerte Bürgermeister Reinhold Sontheimer beim Festakt der Gemeinde.

Nahe der Kristall-therme hatte die Musikkapelle einen Gottesdienst ausgerichtet. Nach Plänen des Münchner Landschaftsarchitekten Alwin Seifert ließ Pfeifer in den Jahren 1937/38 den Landschaftspark anlegen, der allerdings keinen englischen Rasen aufweise, so Sontheimer. Vielmehr hege man hier die Natur und es werde nur zu bestimmten Zeiten gemäht. 

Weshalb man auch die Bebauung des Gebietes verhindert habe und verhindere. Bis auf die Grundschule, die Therme und den Kindergarten gebe es keine andere Bebauung. Vielmehr zwei Spielplätze auf dem Areal und das Denkmal der Sudetendeutschen. Das einzige „Hotel“, das man kürzlich habe eröffnen können, schmunzelte Sontheimer, sei das Insektenhotel am Froschteich gewesen. 

Mittlerweile gibt es 63 Ruhebänke, weitere sollen dazukommen. Ebenso wie Ruheliegen und eine neue Beschilderung, ein Förderprojekt, das bis zum 80. Geburtstag des Kurparks in fünf Jahren abgeschlossen sein und den Park aufwerten soll, so die Hoffnung. Verbunden mit dem Gottesdienst feierte die Kapelle ihr Musikfest mit Alphornbläsern und Männerchor. gau

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