Therme Ehrenberg legt beeindruckende Bilanz vor

Es geht weiter aufwärts

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Nicht auf den Erfolg ausruhen wollen sich Thomas Eichhorn (v.l.), Bürgermeister Alois Oberer, Geschäftsführer Sebastian Heckelmiller und seine Stellvertreterin Ute Weger.

Reutte – Eine Bilanz, die sich sehen lassen kann, legten Geschäftsführer Thomas Eichhorn und Betriebsleiter Sebastian Heckelmiller der Alpentherme Ehrenberg im Rahmen eines Pressefrühstücks in der Therme vor. Mit dabei am Freitag war auch Reuttes Bürgermeister Alois Oberer.

Positiv entwickelten sich demnach die Besucherzahlen: Von 130.819 in 2012 über 153.443 ein Jahr später und schlossen 2015 mit über 181.000 Besucherinnen und Besucher ab. Besonders gut schnitt dabei der Saunabereich mit 62.070 Gästen ab – gegenüber 2012 ein Plus von rund 60 Prozent. „An manchen Tagen hatten wir bis zu 500 Besucher in der Sauna – für unsere Region sensationell“, so Bürgermeister Oberer.

Für ihn sind vor allem drei Säulen das Geheimnis des Erfolgs: 1. die Attraktivität des Angebots, 2. Profis als Betreiber und 3. eine gute Zusammenarbeit zwischen der Marktgemeinde/Kommunalbetriebe und dem Management. Dies schlage sich auch in den Umsatzzahlen nieder: im Jahr 2015 betrug der Umsatz im Gesamtbereich Bad/Sauna/Gastro rund 2,5 Millionen Euro (2014: rund 2,4 Millionen Euro). Diese Entwicklung setze sich nach den ersten Zahlen für 2016 auch weiterhin fort: bei den Besuchern ist in den ersten fünf Monaten ein Plus von rund 15 Prozent zu verzeichnen und beim Umsatz rund 20 Prozent.

Vorgestellt wurden auch Neuerungen wie eine wetterfeste Tischtennisplatte, der erneuerte Beach-Volleyball-Platz (inklusive der Alternative Beach-Soccer) und die neu gestaltete Liegefläche sowie nicht zuletzt die Umgestaltung und Erweiterung des Gastronomiebereichs. Wert legte Geschäftsführer Thomas Eichhorn auf die Tatsache, dass die laufenden Kosten der Alpentherme erarbeitet und Investitionen vom Betrieb erwirtschaftet werden.

Betriebsleiter Heckelmiller informierte zudem über die geplante Wasseraufbereitung, die ein hohes Potenzial an Ersparnissen in den Bereich Energie- und Wasserkosten bedeuten. Die Kosten dafür in Höhe von 110.000 Euro sollen sich innerhalb von fünf Jahren amortisieren.

ed

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