Füssener Kinder haben beim ersten "Kinderkulturtag" jede Menge Spaß

Gelungene Premiere

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Konstruktive Kreativität: Krisztian Csendes hat viel Spaß, als er mit seiner Freundin Sarah Pietzsch und seiner Mutter Erika ein Haus baut.

Füssen – Es hatte fast den Anschein, als ob Malina und Maya Schmid ihre Schule am liebsten gar nicht mehr verlassen wollten. Die beiden achtjährigen Zwillingsschwestern hatten so viel Spaß beim ersten „Kinderkulturtag“ in der Erich Kästner-Schule, dass sie beinahe ein bisschen traurig waren, als sich das Abschlussfest des Projekts seinem Ende zuneigte.

Mit rund 80 anderen Kindern der ersten und zweiten Jahrgangsstufe des sonderpädagogischen Förderzentrums sowie der Montessori- und der Grundschule Füssen zusammen, hatten die zwei Mädchen das Foyer und eine Handvoll Klassenzimmer am Freitagnachmittag in eine Art großes Kunstatelier umfunktioniert. In verschiedenen Werkbereichen konnten die Schüler dabei ihrer eigenen Kreativität Ausdruck verleihen.

Unter Anleitung und Mithilfe mehrerer Künstler, vieler Eltern, Lehrer und von 15 Teilnehmern des P-Seminars Kunst des Gymnasiums Füssen haben sich die Erst- und Zeitklässler so in Maskenbau, Land Art, Figurenbau, Instrumentenbau und dem Bau von Kartonmodellen versuchen können. "Krönender Abschluss" Der „Kinderkulturtag“ bildete den „krönenden Abschluss“ eines Projektes, das die Lehrerinnen Isolde Stiglmeier (Erich Kästner-Schule) und Eva Andersson (Gymnasium Füssen) initiiert haben.

Seit Beginn des nun zu Ende gehenden Schuljahres vor zehn Monaten haben die Leiterin der Klasse 1Aa der Erich Kästner-Schule sowie deren elf Schüler zusammen mit der Kunstlehrererin des Gymnasiums und die 15 P-Seminarteilnehmer Woche für Woche zusammengearbeitet und damit „gelebte Inklusion“ demonstriert, wie Stiglmeier erklärte. „Das war für beide Schulen absolut bereichernd“, fügte sie hinzu, während Andersson betonte, dass dabei „jeder von jedem profitiert“ habe. Ihr „großer Wunsch“ sei es deshalb auch, dass „so etwas auch in Zukunft wieder stattfindet“.

lex

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