Der amtierende Reuttener Bürgermeister stellt seine "Liste Luis" vor

Oberer läutet Wahlkampf ein

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Der amtierende Reuttener Bürgermeister Alois Oberer (2.v.l.) führt die neue „Liste Luis“ an. Zu der gehören auch Andrea Weitrather, Günter Salchner, Markus Illmer (nicht auf dem Foto), Michael Schneider (v.l.), Michaela Perktold, Gerlinde Köck, Robert Bader, Dr. Michael Steskal und Gerfried Breuss (nicht auf dem Foto).

Reutte – Der Wahlkampf um den Bürgermeisterposten und die Plätze im Markt Gemeinderat in Reutte hat begonnen: als Erster stellte jetzt der amtierende Bürgermeister Alois Oberer seine „Liste Luis“ im „Neuen Storf“ vor. 

Oberer, der seit knapp sechs Jahren Bürgermeister ist, wirft zum zweiten Mal „seinen Hut in den Ring“ für das Amt des Bürgermeisters.

In einer kurzen Zusammenfassung zählte er die Erfolge seiner vergangenen Amtszeit auf und gab einen Ausblick auf die anstehenden Aufgaben, die er mit einer neuen Mannschaft auf den Weg bringen will. Im Rückblick zeigte er sich sehr zufrieden, sind doch rund 435 Gemeindebeschlüsse mit 90-prozentiger Mehrheit abgeschlossen worden. Und dies obwohl die Fraktion „Leben in Reutte“ im bestehenden Gemeinderat nur vier Sitze hatte.

Unabhängig von Parteien

 Die neue „Liste Luis“, dies betonte Oberer mehrmals, sei neutral und keiner Partei zugehörig.

Auch die Wahlkampfkosten, die Rede war von 25.000 Euro, werden größtenteils von Oberer selbst getragen. „Damit machen wir uns unabhängig von jeglichen Parteien und Interessengruppen“, stellte der amtierende Bürgermeister fest.

Als positive Entscheidungen erwähnte er unter anderem den neuen „Wasservertrag“ mit Breitenwang, die Ertüchtigungen beim Drei-Tannen-Stadion, die Bereitstellung von Räumen für den Kleinkunstverein „Kellerei“, den Weihnachtsmarkt und die Stärkung des Geschäftszentrums von Reutte in deren Rahmen Fassaden bis zu 10.000 Euro gefördert wurden. „Wir dürfen aber nicht den Fehler machen, uns auf den Erfolgen auszuruhen, sondern müssen weitere Infrastrukturmaßnahmen vorantreiben“, sagte Oberer.

In der kommenden Amtsperiode möchte er einiges in Angriff nehmen. Unter anderem nannte er den Ausbau des Funparks beim Jugendhaus, den Bau des Musikpavillons, Maßnahmen zur Zentrumsbelebung, die Sanierung der Feuerwehrhalle und des Dengel-Hauses sowie weitere Maßnahmen in punkto „Betreutes Wohnen“. Für ihn heißt das Zauberwort, um diese Ziele zu erreichen, „Zusammenarbeit“ mit allen Fraktionen – fair, konstruktiv und intensiv.

ed

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