Die 22-jährige Katharina Goldstein ist die neue Pfrontener Bergwiesenkönigin

Kathi II. folgt auf Sinja I.

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Kathi II. wird die 13-Dörfer-Gemeinde in den kommenden zwei Jahren repräsentieren.

Pfronten – Pfronten hat eine neue Bergwiesenkönigin: Kathi II. wurde am Samstag im Pfarrheim feierlich zur Nachfolgerin von Sinja I. inthronisiert. Die 9. Pfrontener Bergwiesenkönigin wird die 13-Dörfer-Gemeinde in den kommenden zwei Jahren auf verschiedenen Veranstaltungen repräsentieren.

Kathi II. heißt eigentlich Katharina Goldstein, ist 22 Jahre alt und ihre Hobbies sind Wandern und Radfahren, Tanzen und Lesen. Sie studiert in der Informations- und Medienbranche und ist durch den elterlichen Hotelbetrieb in Pfronten auf das engste mit dem Thema Tourismus verbunden.

Zu den ersten Gratulanten am Samstagnachmittag gehörten neben Pfrontens Bürgermeisterin Michaela Waldmann und dem Bundestagsabgeordneten Stephan Stracke (CSU) natürlich auch die scheidende 8. Bergwiesenkönigin Sinja I. und viele aus ganz Deutschland extra angereiste Produktköniginnen.

Erster Einsatz am Wochenende

Die ersten Auswärtstermine der neuen Pfrontener Bergwiesenkönigin stehen auch schon an: Bereits am kommenden Wochenende fährt Kathi II. zu einem Sommerfest der Allgäuer Braunviehkönigin in die Nähe von Leutkirch und Mitte August findet schließlich das große Königinnentreffen zum 6. Deutschen Königinnentag in Blomberg in Nordrhein-Westfalen statt.

Kathi II. ist an der Macht

Nach der feierlichen Verabschiedung von Sinja I. durch die Gemeinde Pfronten und Bürgermeisterin Michaela Waldmann wurde die neue Königin feierlich in ihr neues Amt eingeführt. Gleichzeitig fand in der 13-Dörfer-Gemeinde im Rahmen der achten Auflage des beliebten Bergwiesenfestes ein Treffen aller Königinnen aus Deutschland, zu dem noch Sinja I. geladen hatte, statt.

So kam beispielsweise die Nussknackerkönigin aus dem Erzgebirge extra zu diesem Ereignis nach Pfronten. Jede Königin ist eine Repräsentantin ihrer Region, aus der sie stammt und verkörpert spezielle Aspekte zum Beispiel der Landwirtschaft. So gibt es neben der Nussknackerkönigin noch eine Königin des Braunviehs, eine Königin des Gemüseanbaus in Sachsen-Anhalt usw. All diese Königinnen trafen sich zur Amtsübergabe in Pfronten.

Viel Lob von den Zuschauern

„Das ist eine Super-Idee“, hieß es einstimmig bei den Besuchern, so ein Treffen zu veranstalten. Das Kleine Festzelt vor dem Pfarrheim war schon zu Beginn der Veranstaltung, die von Freitag bis Sonntag dauerte und mit der feierlichen Verabschiedung jeder einzelnen Königin endete, voll besetzt. Auch auf dem Vorplatz vor dem Pfarrheim stand eine große Anzahl neugieriger Zuschauer.

Allerdings gab es am Samstag in Pfronten ein heftiges Gewitter mit Starkregen, so dass einige Besucher bis auf die Haut nass wurden, was aber bei den hohen Temperaturen am vergangenen Wochenende der Veranstaltung keinen Makel zufügte.

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