Jörn Foth ist der neue Urlaubsseelsorger

Für Touristen

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Der Kemptener Dekan Jörg Dittmar bei der Weihung des neuen Urlaubsseelsorgers Jörn Foth in der evangelischen Kirche von Pfronten.

Pfronten – Mit einem feierlichen Gottesdienst ist Pfarrer Jörn Foth am Sonntag in der evangelischen Kirche in sein Amt eingeführt worden. Der gebürtige Kemptener ist künftig in der 13-Dörfer-Gemeinde als Urlaubsseelsorger mit Schwerpunkt Gästebetreuung in Pfronten, Füssen und Lechbruck tätig.

Da Foth vor seinem Aufenthalt in Brasilien ebenso in den USA tätig war, spricht er mehrere Sprachen und ist somit wie geschaffen für das Amt eines Tourismusseelsorgers. Allein in Pfronten leben zur Zeit mehr als 600 Mitbürger aus 51 Nationen.

In seiner Wahlheimat Brasilien hatte Foth, gebürtig in Kempten, von der vakanten Teilzeitstelle in Pfronten erfahren und sich beworben. Bereits in Südamerika war der Allgäuer mit dem Schwerpunkt Jugendseelsorge betraut. Der neue Pfarrer kommt mit seiner Frau und den bereits erwachsenen Söhnen nach Pfronten.

Schon zu Beginn des Gottesdienstes gab Foth in seiner Predigt eine Kostprobe aus seiner Arbeit mit Kindern mit einem sprechenden Papagei, der die kleinen Gottesdienstbesucher unterhielt. Kern der Predigt selbst war die Aussage: Gott gab uns Speisen und Trank, aber eben immer nur für einen Tag und nicht mehr. Gäste freuen sich Speisen könne man nicht unendlich aufheben und sparen, so Foth. Dann verderben sie. Das zeigte Foth den Kindern am Beispiel einer Schale mit verdorrten Obst eindrucksvoll.

Eine gelungene Predigt und eine schöne Einführungsfeier, war die Meinung einer der Anwesenden. „Er wird unsere Pfarrei bereichern mit seiner lustigen und natürlichen Art“, so ein anderer. Pfarrer Andreas Waßmer begrüßte seinen neuen Amtskollegen in seiner Ansprache offiziell in Pfronten und wünschte ihm viel Glück bei seiner zukünftigen Arbeit.

Höhepunkt der Feier war die feierliche Weihung Foths durch den Kemptener Dekan Jörg Dittmar. Im Anschluss fand noch ein geselliges Zusammensein auf dem Vorplatz vor der Kirche mit Kaffee und Kuchen und kleinen Snacks,die den Inhalt der Predigt gekonnt wieder aufgriffen.

Ralph Finger

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