Finanzieller Kraftakt

Mit dem gemeinsamen symbolischen Spatenstich wurde der Baubeginn des neuen Seniorenheims dokumentiert. Foto: ed

„Was lange währt wird endlich gut". Unter dieses Motto könnte man den letzte Woche erfolgten Spatenstich für das Seniorenheim St. Martin stellen. Nach langer Planungsphase können sich nun die Bewohner des „alten" St. Martin und des Heilig-Geist-Bürgerspitals darauf freuen, zum Jahreswechsel 2011/2012 in ein Domizil einzuziehen, das den heutigen Anforderungen gerecht wird.

Für die Kreisvorsitzende des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK), Barbara Strobel, ist diese Tatsache ein großer Schritt in die Zukunft, der seit langem herbeigesehnt worden sei. Mit 7,7 Millionen Euro, zu ihrem Bedauern ohne Zuschüsse von Freistaat und Landkreis, nehme das BRK Ostallgäu viel Geld in die Hand. Als Vorsitzender des BRK Schwaben erklärte Karl Klingberger, es entstehe nun für die Seniorinnen und Senioren ein nach modernsten Gesichtspunkten konzipiertes, menschenwürdiges Zuhause. „St. Martin ist nicht nur ein Pflegeheim, es wird ein neues Gesicht bekommen und neue Akzente setzen – getragen von Pflegekompetenz und herzlicher Wärme". Und Klingberger fügte hinzu: „Dieser finanzielle Kraftakt ist auch ein Zeichen des großen Verantwortungsbewusstseins seitens des BRK für die Bevölkerung". „Mir ist ein großer Stein vom Herzen gefallen, als bekannt wurde, dass nach vielen Jahren der Planung nun die konkrete Umsetzungsphase eingeläutet wird" freute sich Bürgermeister Paul Iacob. Nun werde ein in die Jahre gekommenes Haus neu aufgestellt. „In einer Zeit, in der alles vom Geld redet, ist dieser finanzielle Einsatz des BRK Ostallgäu nur zu loben und ich bin mir sicher, dass dieses Geld gut angelegt ist" betonte er.

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