Förderung der Naturparkregion

Mit Ende 2008 war die erste Hälfte des zehn Jahre laufenden Entwicklungsprogramms für die Naturparkregion Tiroler Lech erreicht. Der früherer LH-Stv. Ferdinand Eberle hatte dieses Programm als wirtschaftlichen Ausgleich zur NATURA 2000 Ausweisung weiter Teile des Lechtals initiiert.

Aus dem mit 10,9 Millionen Euro dotierten Förderprogramm sind bis April 2008 rund 6,3 Millionen für Projekte gebunden. Der bisherige Schwerpunkt lag klar in der Tourismusentwicklung. In den Bau eines durchgehenden Themen- und Panoramawegs, die Qualitätsverbesserung des Lech-Radwegs, die Renovierung und Erweiterung der Badeanlage Steeg und in die Europäische Burgenwelt Ehrenberg schlossen allein rund 4,6 Millionen Euro an Förderungen. Großes Augenmerk galt auch der Lebensqualität in den Seitentälern. Die Gemeinden Kaisers und Gramais konnten mit der Errichtung von Kleinkraftwerken eine katastrophensichere Stromversorgung aufbauen. Mittlerweile sind auch alle fünf Seitentalgemeinden mit Breitbandinternet erschlossen. Augrund der bereits weit fortgeschrittenen Mittelbindung steht nun vermehrt die strategische Ausrichtung der Tourismusentwicklung im Vordergrund. Die TVBs Naturparkregion Reutte und Lechtal arbeiten seit einem halben Jahr zusammen mit dem Naturpark intensiv an der Entwicklung von Vermarktungssynergien. Dieser Prozess wird vom Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend im Rahmen der Initiative „Modellregion für den österreichischen Tourismus“ begleitet und finanziell unterstütz.

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