EV Füssen scheidet aus Play-offs aus

Trotz guter spielerischer Leistung reichte es am Ende nicht für den EV Füssen. Am Freitagabend kassierten die Leoparden im vierten Spiel in den Play-offs ihre dritte Niederlage gegen den EHC Klostersee. Foto: Köhntopp

Der EV Füssen ist am Freitagabend aus den Play-offs ausgeschieden. Die Leoparden kassierten im vierten Spiel der Serie gegen den EHC Klostersee die dritte Niederlage. In Grafing verlor das Team von Trainer Georg Holzmann vor über 800 Zuschauern mit 1:2. Damit ist die Saison für den EV Füssen nun beendet. Zuvor hatten die Füssener, trotz besserer Zweikampfstärke, bereits am Mittwoch gegen den EHC mit 3:4 verloren.

  Am Mittwoch gingen die Klosterseeer in der vierten Minute durch Matthias Bergmann in Überzahl in Führung. Die Füssener hingegen konnten im ganzen Spiel ihre Stärke der Überzahl nicht umsetzten. Nach einigen viel versprechenden Möglichkeiten glich Veit Holzmann (Andrej Naumann, Tim Richter)  in der 13. Minute aus. Höhepunkt der oft harten Gangart der Klosterseeer war im zweiten Drittel eine Frontal-Attacke von Marvin Kablau an Andrej Naumann, der stark blutend vom Eis musste, später aber wieder mitwirken konnte. Die folgende Matchstrafe mit der anschließenden Überzahl konnte der EV Füssen aber nicht ausnutzen. Johannes Mayr auf Pässe von Raphael  Rohwedder und Andrej Naumann gelang in der 33. Minute erstmals die Führung, doch nur 28 Sekunden später glich Peter Meier zum 2:2 aus. Das letzte Drittel brachte die Gäste frühzeitig binnen zwei Minuten durch Valentin Scharpf mit zwei Treffern auf die Siegerstraße. Durch einen Stockschlag von Sascha Holz fehlte dieser durch die ihm auferlegte Spieldauerstrafe im weiteren Verlauf der Partie und auch im nächsten Spiel. Trotz Möglichkeiten kamen die Füssener erst in der 59. Minute durch Raphael Rohwedder zum 3:4-Anschlusstreffer. Auch die Herausnahme des Füssener Torwarts zu Gunsten eines weiteren Feldspielers nutze nichts mehr. Aus und vorbei  Auch nach der 1:2-Niederlage am Freitag zeigte erklärte Trainer Georg Holzmann nach dem Spiel: „Ich bin stolz auf diese Mannschaft, der am Anfang der Saison fast niemand zugetraut hätte, das sie den 3. Platz erreichen kann. Sie kann heute erhobenen Hauptes aus der Kabine gehen. Wir sind heute ausgeschieden, weil wir unsere genug vorhandenen Chancen nicht nutzen konnten. Das Momentum war trotz unseres stärksten Spiels in dieser Serie, in dem wir besser als Klostersee waren, auf  deren Seite.“    Diese überraschten André Irrgang bereits in der 4. Minute durch Acker mit dem 1:0.  Die Füssener hatten durch Agosta, Naumann, Nadeau und Prantl Chancen, scheiterten aber an Torwart Fous. Im zweiten Abschnitt fiel nach sieben Sekunden der Ausgleich, den aber Schiedsrichter Fröschle nicht anerkannte. Tim Richter war nach dem Spiel über die Schiedsrichterentscheidung immer noch mächtig sauer, „da die Scheibe so viel (und breitete seine Hände auf ca. 20 cm aus) hinter der Torlinie war. In der 32. Minute fiel dann schon das vorentscheidende zweite Tor mit einem abgefälschten Schuss von B. Riesche, der vom Schoner von A. Irrgang ins Tor ging. Das 2:1 durch J. Agosta in der 37. Minute weckte berechtigte Hoffnung bei den knapp 100 Füssener Fans, die jedoch trotz weiterer Chancen nicht erfüllt wurden. So blieben zum Beispiel eine Riesenmöglichkeit von Agosta in der 48. Minute,  sowie einer Kontermöglichkeit in Unterzahl durch Veit Holzmann ungenützt. Die Füssener kämpften vergebens bis zur letzten Sekunde.

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