Umzug des Kinderhorts ist komplett

Die Hortkinder zeigen zur offiziellen Einweihung eine Breakdance-Einlage. Foto: ed

Füssen – Der Kinderhort der Arbeiterwohlfahrt (AWO) ist zwar schon einige Monate in seinem neuen Domizil im Gebäude des ehemaligen Kindergartens „Pusteblume“. Nun folgte aber die offizielle Eröffnung. Hierfür kamen rund 50 Kindern und deren Eltern, sowie Vertretern der Stadt, der AWO vorbei.

Für Bürgermeister Paul Iacob ein „großer Moment“, da sich nun ein Bild formt, „das wir lange in uns hatten“. Nach der im letzten Jahr erfolgten Eröffnung des Gebäudes von Kindergarten und Kinderkrippe habe man gemeinsam, auch hier mit Unterstützung durch die AWO, den Hort in das Zentrum der Kindererziehung in Füssen eingegliedert. In unmittelbarer Nähe sind auch die meisten Schulen angesiedelt. 

Dieter Egger als Vertreter des AWO-Bezirks in Stadtbergen bezeichnete den Tag als „Indiz für eine gute Zusammenarbeit zwischen Stadt und der Arbeiterwohlfahrt“. Das funktioniere nicht überall so gut. „Jetzt sind wir mit dem Erreichten zufrieden, aber auch zukünftig heißt es ,Stillstand bedeutet Rückschritt’“ betonte er. 

Für den stellvertretenden Vorsitzenden des AWO-Ortsvereins Füssen-Schwangau, Georg Waldmann, ist das Rundum-Angebot bei der Kinderbetreuung ein wichtiger Standortaspekt, da beim Fehlen solcher Einrichtungen junge Familien nicht bereit seien, in die Region zu kommen. „Im Hort wird nicht nur betreut, sondern eine ganze Reihe von Aktivitäten angeboten. Die Palette reicht von der Übernachtung im Ritterzelt über das Brücken-Bauen zu Senioren oder dem Erlernen im fairen Umgang unter- und miteinander“ sagte Waldmann. 

Im Anschluss hatten die rund einhundert Gäste Gelegenheit, die neuen Räumlichkeiten zu besichtigen. Zudem lud der Elternbeirat zum gemütlichen Beisammensein bei Kaffee und Kuchen ein. Mit Gesang und tänzerischen Einlagen, wie etwa die Buben mit ihrem Break-Dance-Auftritt, unterhielten die Hortkinder ihre Gäste. ed

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