Auszeichnung für Lax

Bezirkstagspräsident Jürgen Reichert zeichnet die Bezirksrätinnen Ursula Lax (rechts) und Barbara Holzmann aus dem Oberallgäu aus. Foto: privat

Augsburg/Füssen – Für ihr langjähriges Engagement im politischen Ehrenamt zeichnete der schwäbische Bezirkstagspräsident Jürgen Reichert jetzt die Füssener Bezirksrätin Ursula Lax (CSU) aus. Sie gebe dem Bezirk Schwaben ein Gesicht und verkörpere seit 1994 „Frauenpower“ im Schwäbischen Bezirkstag.

Reichert überreichte Lax die Bezirksmedaille, die höchste Ehrung, die der Bezirk vergibt, und die nur auf Beschluss des Bezirkstages verliehen wird. Die Füssenerin ist seit 1994 im Bezirkstag aktiv und bilden mit dem Vöhringer Herbert Pressl und Barbara Holzmann aus dem Oberallgäu das Trio der mittlerweile „dienstältesten“ Bezirksräte.

Ihr Einsatz gilt seit 20 Jahren vor allem Menschen mit Behinderung, Pflegebedürftigen sowie dem Allgäu und dessen Kultur. So ist Lax nicht nur im Kultur- und Europaausschuss, im Sozial- und Psychiatrieausschuss sowie im Werkausschuss für den Eigenbetrieb Irsee Mitglied, „sondern nimmt als meine weitere Stellvertreterin auch zahlreiche politische und repräsentative Termine wahr“, bedankte sich Präsident Reichert für den immensen Zeiteinsatz. 

Seit 2003 hat Ursula Lax die Funktion als weitere stellvertretende Bezirkstagspräsidentin inne. Als Füssener Stadträtin und Kreisrätin im Landkreis Ostallgäu verbinde sie zudem idealerweise auch alle drei kommunalen Ebenen und habe so zum gegenseitigen Verständnis und guter Kommunikation bei fachlichen Berührungspunkten – beispielsweise bei der Ausgestaltung der Ostallgäuer Krankenhauslandschaft – mit beigetragen. 

Lax, die vom Beruf her Erzieherin ist, freute sich über die Anerkennung ihrer zwei Jahrzehnte währenden Arbeit im Bezirkstag. „Mir hat die sachliche und freundschaftliche Weise, wie wir hier für die Menschen in Schwaben zusammenarbeiten, immer viel Freude gemacht“, so die Füssenerin. Eines ihrer Hauptanliegen der vergangenen Jahre sei eine gute Ausgestaltung der integrativen Kindergärten gewesen, „hier können wir in Schwaben schon stolz auf eine gewisse Vorreiterrolle blicken“, betonte die Füssenerin. kb

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