Gelungenes Mittelalterfest

Unter anderem unterhielten Schwertkämpfer die Besucher beim Mittelalterspektakel auf der Burgruine Hohenfreyberg. Foto: privat

Tausende Besucher nahmen am vergangenen Wochenende den steilen Aufstieg zur Ruine Hohenfreyberg unter die Füße. Hervorragende Organisation, strahlendes Sommerwetter und freier Eintritt waren die äußeren Voraussetzungen für die gelungene Zeitreise.

Vorbei an Marktbuden und Lagerleben erreichten die Besucherkarawanen das Burgtor. Dahinter öffnete sich der Burghof, Schauplatz für die Darsteller, das Zelt für Kaiser Maximilian I. (Manfred Wagner) und seinen Hofstaat und die „Burgschänke“ unter schattenspendenden Zeltplanen. Alt und Jung hatten sich hier bei Speis und Trank versammelt, um die einzelnen Vorführungen zu sehen. Über all dem schwebte der feine Duft der „Ritterküchle“, die ganz frisch zubereitet wurden. Geschützdonner als Ehrensalut kündigte den Kaiser an, begleitet von den Kaufbeurer Maximiliantrommlern, gefolgt von den Akteuren in ihren bunten Gewändern. Mit einer wohlgesetzten kaiserlichen Begrüßungsrede wurde der Startschuss für zwei Tage mittelalterliches Fest gegeben. Die Gruppe „Tolstafanz“ sorgte für die dem Ereignis angemessene musikalische Unterhaltung. Für die Kinder gab es viel Spannendes, etwa Bogenschießen, Flaschenangeln oder Lanzenstecken. Daneben gab es Lehrreiches für Jung und Alt. So wurde das Geheimnis gelüftet, der der Ritter unter und über seiner Rüstung trägt oder auch die Baugeschichte der Burg Hohenfreyberg beleuchtet. Fortsetzung 2012? Waffenschau und Schaukämpfe vervollständigten das mittelalterliche Treiben. Ein Höhepunkt sicherlich war das Schauspiel der Gerichtstage des Aichacher Volkstheaters auf Hohenfreyberg. Beim Feiern in dem alten Burggemäuer kam am Samstagabend Burgenromantik bei Musik, Fakir und Feuerschau auf. Die oft gestellte Frage, wann eigentlich das Mittelalter in Eisenberg endet, wurde (vorläufig) gelöst. Es endete am Sonntag um 18 Uhr. Und warum vorläufig? Ganz einfach – mit Sicherheit folgt die Fortsetzung im nächsten Jahr.

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