Gerüstet für den Notfall

Einen „Probelauf“ absolvierten die Lehrerinnen und Lehrer am vergangenen Montag, um den Fluchtweg zur Evakuierung von Schülerinnen und Schülern auf dem Gerüst im Innenhof durchzuspielen. Foto: Claus

Es gehört zu den rund 500.000 Euro teuren Maßnahmen, die die akuten Brandschutzmängel an der Füssener Grundschule ausmerzen sollen: Das provisorische Außengerüst, das den Schülern im Brandfall als Fluchtweg dienen wird. Seit kurzem „schmückt“ es nun das Schulgebäude. Sozusagen einen „Probelauf“ absolvierten die Lehrer am Montag, um den Fluchtweg zur Evakuierung von Schülern auf dem Gerüst im Innenhof durchzuspielen.

„Für einen Notfall, den wir hoffentlich nie erleben werden“, soll das Gerüst da sein, stellte Schulleiterin Sylvia Kiesel vor dem Lehrerkollegium fest. Füssens Feuerwehrkommandant Heinz Weller gab erste Informationen, wie sich im Brandfall zu verhalten ist. „Regel Nummer eins ist Ruhe bewahren, um Panik zu vermeiden", betonte er. Vor Ort erklärte er den Lehrerinnen und Lehrern, welche Maßregeln einzuhalten sind. So wies er darauf hin, dass an den Ausstiegsfenstern jeweils zwei Erwachsene, sprich Lehrerinnen oder Lehrer, den Schülern behilflich sein müssen. Während eine Lehrkraft beim Aussteigen hilft, nimmt die andere die Schüler von Außen in Empfang. Das schaffe in den Augen der Kinder Vertrauen und Sicherheit. Eine Übung mit den Grundschülern soll in Kürze folgen. Nachdem nun die meisten der fehlenden Notausgänge bereits geschaffen und auch mehrere Wandvitrinen in den Gängen als potentielle Brandherde entfernt wurden, fehlen nun vor allem noch die nötigen Brandschutztüren. Sie sollen ver- hindern, dass sich der Rauch im Brandfall im ganzen Haus ausbreitet. Ob auch die Klassenzimmertüren dicht halten, wird noch überprüft werden müssen, so Kiesel.

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