Abgestürzter Bergsteiger kommt aus der Nähe von Berlin

Identität steht fest

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Von einem Hubschrauber aus sichteten die Retter die zweite Leiche.

Schwangau/Kempten – Eine Woche nach dem Fund einer skelettierten Leiche am Tegelberg steht die Identität des Toten fest: Bei dem Mann handelt es sich nach Angaben des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West um einen Bergsteiger aus dem Landkreis Oder-Spree, der seit November 2014 als vermisst galt. Das haben gerichtsmedizinische Untersuchungen ergeben.

Bei der ebenfalls am Donnerstag vergangener Woche unterhalb eines Klettersteigs am Tegelberg gefundenen Leiche handelt es sich indes, wie bereits zuvor vermutet, um einen 52 Jahre alten Mann aus dem Landkreis Plön in Schleswig-Holstein. Nach Angaben der Bergwacht Füssen hatte der Mann am Dienstag davor aus seinem Hotel ausgecheckt und war seitdem nicht mehr gesehen worden. Im Klettersteig verunglückte er dann tödlich.

Grausiger Fund beim Klettern

Ein Kletterer hatte zunächst die Leiche des 52-jährigen Touristen unterhalb des Klettersteigs entdeckt (der Kreisbote berichtete). Bei der anschließenden Bergung durch die Bergwacht und die alpine Einsatzgruppe der Polizei auf etwa 1300 Meter Höhe stießen die Bergretter schließlich auf die skelettierte Leiche. „Durch den zur Bergung herbeigerufenen Polizeihubschrauber wurden oberhalb des Fundortes des abgestürzten Bergsteigers ein Schlafsack und Kleidungsstücke gesichtet“, teilt die Bergwacht Füssen mit.

In unmittelbarer Nähe seien dann die Überreste des Vermissten gefunden worden. Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen ist wohl auch dieser Bergsteiger im Klettersteig abgestürzt und tödlich verunglückt. Zwischen beiden Unglücken bestehe kein Zusammenhang, teilte die Polizei mit.

kb/mm

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