Grundschule und Trachtenvereine beenden das Projekt "MundART WERTvoll"

Bandltanz zum Abschluss

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Tänzerisches Anbandeln: Die Mädchen und Buben der vierten Klassen der Grundschule Füssen-Schwangau stellen ihre Brauchtumskenntnisse unter Beweis.

Füssen – Mit einer zünftigen Gaudi ging jetzt in der Grundschule Füssen-Schwangau ein Projekt der Landesstiftung „Wertebündnis Bayern“ zu Ende, das den Schülern in den vergangenen vier Monaten die hiesige Heimat, Brauchtum und Sprache näher gebracht hatte.

Dabei zelebrierten hunderte Schüler, Lehrer, Besucher sowie Vertreter von vier örtlichen Trachtenvereinen im Rahmen des jährlichen Schulfestes nicht nur den Abschluss des Schuljahres, sondern auch von „MundART WERTvoll“. Die Aufführungen der Trachtenvereine „D´Neuschwanstoaner Stamm Füssen“, „D´Schwanstoaner Schwangau“, „D´Falkenstoaner“ und „Burg Hopfen“ standen bei dem bunten Unterhaltungsprogramm auf dem Pausenhof der Grundschule demnach im Mittelpunkt des heimatlichen Treibens.

Nach der Begrüßung der zahlreichen Gäste durch Schulleiter Wolfgang Steurer brachte allerdings zunächst der Chor der Grundschule eine laut beklatschte Kostprobe seines gesanglichen Könnens dar, bevor der erste Vorsitzende von „D´Neuschwanstoaner Stamm Füssen“, Richard Hartmann, anschließend launig durch das weitere, stundenlange Programm führte. Zur richtigen Einstimmung auf die darauffolgenden, abwechslungsreichen Elemente der Heimatschau trugen jedoch auch Luis Helmer und Lukas Keck aus Schwangau mit einem Mundartgedicht bei.

Großer Tanzreigen

 Eine Kindergruppe aller vier anwesenden Trachtenvereine eröffnete den umfangreichen Tanzreigen des Nachmittags mit einem „Auftanz“. Dem stand der anschließende Auftritt der Jugendgruppe der Schwangauer „D´Schwanstoaner“, die das Publikum dabei unter anderem mit einer „Sternpolka“ und einem Plattler begeisterten, aber in nichts nach. Die Darbietungen der Jugendgruppen von „D´Schwanstoaner Stamm Füssen“ sowie „Burg Hopfen“ und „D´Falkenstoaner“, die die Füssener Ortsteile Hopfen am See sowie Weißensee in zünftiger Weise vertraten, erhielten ebenfalls großen Beifall.

"Weltpremiere"

 Den Höhepunkt des Festes stellten jedoch vermutlich nach Auffassung der vielen, zu weiten Teilen gleichfalls in trachtenähnlicher Kleidung anwesenden Eltern und Verwandten, zwei Bandltanz-Vorführungen der Schüler aller vierten Klassen der Grundschule dar. Besonders angetan von den beiden, laut Hartmann als „absolute Weltpremiere“ bezeichneten Vorstellungen der Viertklässler an sechs Bandltanzbäumen mit je zwölf Bandeln gleichzeitig, zeigte sich auch die Leiterin des Projekts, Ingrid Ritt, der das gesamte Abschlussfest in der Schule „großartig“ gefiel.

lex

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