Große Freude über neues Mini-Spielfeld

Für die Kleinsten war es das Größte. Ein nagelneuer Fußballplatz, fast genau in der richtigen Größe für die Kleinen. Und unter ihren Argusaugen durfte Bürgermeister Paul Iacob dann den Platz offiziell übergeben. An die Vertreter der beiden Fußballvereine Türk Gücü und den FC Füssen und ihre Spieler.

„Fußball gehört einfach in die Stadt“, so Paul Iacob. Nicht nur dass er fit und gesund hält, wer Fußball spielt, der kommt nicht auf dumme Ideen. Dass Iacob selbst kein großer Fußballer ist, liegt daran, dass seine bisherigen (drei) Begegnungen mit dem Ballsport meist abrupt und schmerzhaft beendet wurde, wie der Bürgermeister den vor allem sehr jungen Zuhörern erzählte. Dessen ungeachtet aber freute sich Iacob umso mehr mit den künftigen Nutzern des DFB-Minispielfeldes, das der Stadt geschenkt worden war. 20 auf 13 Meter groß ist das neue Fußballfeld mit einem Unterbau aus Granulat und einem Kunstrasen. Im Jahre 2007 hatte der Deutsche Fußballbund DFB beschlossen, 1000 dieser Minispielfelder den Landesverbänden zu schenken. Unter den Beschenkten war auch die Stadt Füssen mit ihren beiden Fußballclubs FC Füssen und Türk Gücü. Voraussetzung war ein Grundstück zur Verfügung zu stellen sowie den Untergrund aufzubereiten, sowie das Spielfeld täglich den Kindern zum Spielen zur Verfügung zu stellen. So entstand nach Vorgaben des DFB neben dem bestehenden Fußballplatz an der Sportanlage im Weidach das neue Minispielfeld, zu dem der DFB die Umrandung mit Toren sowie den Kunstrasen finanzierte. Nun war es an Iacob, das Spielfeld in die richtigen Hände zu übergeben. Und verband aber damit einen Wunsch, nämlich dass man es pfleglich behandeln und nur darauf spielen solle, damit die Freude daran möglichst lange vorhalte. Bei der Gelegenheit skizzierte Iacob da weitere Vorgehen im Weidach, wo die Sportanlagen modernisiert werden sollen mit duschen und WCs erweitert und eventuell sogar mit einem Skaterplatz. Angedacht ist dieses Projekt auf jeden Fall bereits. Einen größeren Festakt für diesen und den großen Fußballplatz soll es dann im kommenden Frühjahr geben. gau

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