Seeger Lichternacht feiert die zehnte Auflage

1000 Lichter in Seeg

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Die Gruppe „Artistica Anam Cara“ unterhält mit Feuerwirbeln und artistischen Einlagen.

Seeg – Mit lauten Böllerschüssen wurde pünktlich das Jubiläum der zehnten Nacht der 1000 Lichter in Seeg eröffnet.

Bei der offiziellen Eröffnung, die von der Harmoniemusik Seeg begleitet wurde, wünschten Bürgermeister Markus Berktold und der Vorstand des Bürgerforums, Ulrich Wagner, den Geschäften und Vereinen einen erfolgreichen Abend und den Gästen viel Spaß und einen Abend mit vielen und interessanten Gesprächen.

Nacht der 1000 Lichter in Seeg

So konnten sich die kleinsten Besucher in der Seeger Erlebnisimkerei aus einem Honigglas ein Windlicht basteln, das dann von ihnen auch mit Stolz durch die mit Kerzen, Fackeln und Schwedenfeuern beleuchteten Seeger Straßen getragen wurde. Nach Einschätzung einiger Gäste waren dieses Mal aber weniger Besucher auf den Straßen anzutreffen als in den vergangenen Jahren. 

Im Gemeindezentrum war die Partnergemeinde Saint Laurent sur Sévre mit einem großen Stand vertreten und versorgte die Besucher mit kulinarischen Köstlichkeiten der Region. Aber auch altes und fast vergessenes Handwerk konnte hier bestaunt werden. Elfriede Lerbscher zeigte wie mit Geschick und Können ein Reisigbesen gebunden wurde. Wer die Entspannung nach dem Gang durch die Seeger Nacht suchte, konnte sich bei einer indonesischen Massage verwöhnen lassen.

 Die Seeger Alphornbläser sorgten unterdessen mit dem warmen Klang der Alphörner davor für die richtige Stimmung bei den Besuchern. Bei der Bäckerei „Scherbaum“ versorgten die Seeger Vereine die Eltern, während die Kinder ihr eigenes Stockbrot backen konnten. Zum Lichtergottesdienst war die Pfarrkirche Sankt Ulrich mit schier unendlich vielen Kerzen beleuchtet. 

Monsignore Alois Linder stellte in der vollbesetzten Kirche seinen Gottesdienst unter das Motto „Positionslichter unseres Lebens“. Zum Ende dankte er dem Mesner und seinen Helfern für die vielen Kerzen, die von diesen unter anderem auch auf dem derzeitigen Gerüst verteilt wurden. „Das Gerüst kann auch für das gut sein“, so der Geistliche in seinem Schlusswort. 

Die musikalische Gestaltung übernahmen Nikolas Kyriakou mit der Gitarre, Angelika Linder mit der Harfe und die Bläsergruppe der Harmoniemusik Seeg. In der Hauptstraße leuchteten im Nachthimmel ein überdimensionaler Pinguin, eine lachende Kuh und weitere Modellballone und sorgten für viele „Aah‘s“ und „Ooh‘s“. 

Die Gruppe „Artistica Anam Cara“ zeigte mit Feuerwirbeln und artistischen Einlagen ihr Können anlässlich des Jubiläums. Nachtwächter „Joe“ war während des Abends mit seiner Hellebarde und Laterne unterwegs und die Gruppe „Samba Loco“ vertrieb mit heißen Trommelrhythmen die Kälte und lud zum mittanzen ein. 

Im Studio von ProVita-Fitness am Ende der Lichtermeile konnten die Besucher sich bei den fachkundigen Trainern über die Problematik von Rückenschmerzen, deren Ursachen und Bekämpfung und über die neueste Generation der Indoor-Bikes informieren. Den Abschluss des Jubiläums bildete das große und weithin sichtbare Feuerwerk in der fast klaren Nacht.

 hoe

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