Pfrontener Gastgeberversammlung informiert über Neuheiten in der Branche

Ohne Internet geht es nicht

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Ingrid Schneider (Mitte) arbeitet seit 15 Jahren in der Pfrontener Tourismusbranche. Dafür erhielt sie von Bürgermeisterin Michaela Waldmann und Tourismuschef Jan Schubert eine Auszeichnung.

Pfronten – Die Klassifizierung durch den Deutschen Tourismusverband (DTV) und deren Neuerungen stand vergangene Woche beim Herbsttreffen der Pfrontener Gastgeber ganz oben auf der Tagesordnung. Mehr als 50 Vermieter waren der Einladung der Gemeinde ins Pfarrheim gefolgt.

Als wichtigstes Thema stand die DTV-Klassifizierung und deren Neuerungen auf der Tagesordnung. Darüber informierte hielt Angelika Herrmann die Anwesenden. Besonders erwähnte sie, dass ab 2016 über den Allgäuer Gästeservice auch kleine Vermieter über das Internet gebucht werden können. Ergänzend hierzu ging Pfrontens Tourismuschef Jan Schubert auf Online-Suchmaschinen und Portale ein. Dies alles stelle sowohl für den Gast als auch für den Vermieter ein Novum dar, das es in dieser Form so bis jetzt noch nicht gegeben habe.

Chancenlos ohne Internet

Das Internet sei im Tourismus von heute einfach nicht mehr wegzudenken, so Schubert. Auch kleine Vermieter seien gezwungen, sich den Neuerungen zu stellen. Durch die neuen Portale sei allerdings nicht mehr jeder Vermieter gezwungen, eine eigene, individuelle Homepage selber zu erstellen,was zu einer erheblichen Kosteneinsparung führe, so der Pfrontener Tourismuschef. Feierlicher Höhepunkt des Abends war die Ehrung einiger Vermieter für ihre langjährige Mitgliedschaft und Zusammenarbeit. Ingrid Schneider erhielt darüber hinaus für 15 Jahre Arbeit im Bereich Tourismus eine Auszeichnung von Bürgermeisterin Michaela Waldmann und Jan Schubert.

Bessere Beschilderung

Beim Punkt „Wünsche und Anregungen“ sprachen sich die Vermieter unter anderem für eine bessere Ausschilderung der Wanderwege auch im Winter aus. Außerdem hielt Alexander Grotz von der Firma Montaneo einen Vortrag über neue Konzepte im Tourismus und geführte Bergwanderungen, der auf großes Interesse bei allen Zuhörern stieß (siehe eigener Bericht auf dieser Seite). Jan Schubert betonte dabei, dass auch die Gemeinde Pfronten nach eigenen Wegen im Tourismus suchen müsse. Nur mit außergewöhnlichen Ideen könne sich ein Tourismusort wie Pfronten noch von der breiten Masse abheben. Dass dieses Konzept aufginge, beweise gerade der Waldseilgarten in Pfronten-Kappel.

Ralpf Finger

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