"Boule Freunde Füssen" blicken auf ihr erstes Jahr zurück

Boule-Anlage soll bald fertig sein

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Mit Baggerführer Walter Schmid von der Füssener Firma Scheibel bespricht Vereinsvorsitzender Rudolf Ibald die nächsten Arbeitsschritte beim Bau der Anlage für die „Boule Freunde Füssen“, die mit vereinten Kräften an der Morisse entsteht.

Füssen – Ein neuer Füssener Sportverein wird sich bald an der Morisse „offen für alle Altersgruppen“ präsentieren: Petanque – das Boule-Spiel aus Frankreich – soll auch im Allgäu populär werden.

Voraussetzung dafür ist die Anlage, die von den Boule Freunden Füssen bald eröffnet wird, wie im Haus der Gebirgsjäger bei der Jahres-hauptversammlung des jungen Vereins zu erfahren war. 

„Die Bauarbeiten an der Morisse beginnen“, so begrüßte Vorsitzender Rudolf Ibald die 17 Teilnehmer aus dem Kreis der Boule Freunde zur ersten Jahreshauptversammlung nach der Vereinsgründung Ende April 2014. Im Laufe der Veranstaltung im Haus der Gebirgsjäger gab es weitere gute Nachrichten. Mit seinen fünf Lizenzspielern – das sei das Minimum – habe der Verein die Voraussetzung erfüllt, in die Saison zu starten. 

„Wir haben 29 Mitglieder, aber wir wachsen weiter“, freute sich Ibald. Denn es gebe die eine oder andere Voranmeldung. „Darüber hinaus ist mit Gästen zu rechnen, wenn die Anlage komplett fertig gestellt ist“, sagte er. „Die Fertigstellung des Boulodroms ist nun unsere wichtigste Aufgabe.“ Vom „Ausweichplatz“ auf dem Heuberger-Gelände gegenüber dem alten Kasernentor ziehen die Boule-Freunde in Kürze in ihre Anlage an der Kobelstraße um. „Standort der Boule-Anlage ist das Südende des Morisse-Parkplatzes“, erklärte Ibald auf Nachfrage. 

Hier wird Petanque gespielt. Das Boule-Spiel aus Frankreich „ist offen ist für alle Altersgruppen“, betont er. Der Füssener Verein, der sich wahrscheinlich nach einer noch ausstehenden Entscheidung des zuständigen Verbands erst einmal in der Kreisliga am Spielbetrieb beteiligen könne, habe bereits einen Schiedsrichteranwärter. „Erste Turnierbeteiligungen sind erfolgreich verlaufen“, wie Jörg Kazmierzak berichtete. 

Der Sportwart forderte dazu auf, das Angebot „Taktik-Schulung“ zu nutzen. Er wies auf die Möglichkeiten hin, „auch ohne die Lizenz an Turnieren in diesem Jahr teilzunehmen“. Im Herbst sei die Vereinsmeisterschaft geplant. Mit Blick auf seine Finanzen habe sich der Verein ebenfalls positiv entwickelt. Kassier Ernst Schnöll zog Bilanz. „Wir sind im Plus“, meldete er. Die Prüfer bestätigten eine gute Kassenführung. Die Vorstandschaft wurde daraufhin einstimmig entlastet. 

Der im Detail vorgelegte Haushaltsplan für 2015 und zudem teilweise 2016 nahmen die Versammelten ohne Gegenstimme an. Der Verein erfahre „super Unterstützung“ seitens Firmen, der Stadt und „außerdem einigen Privatleuten“, hob Ibald hervor. „Somit werden die Kosten für den Bau der Anlage kein Problem für uns sein.“ 

Die Kalkulation mit zirka 10.000 Euro für die Anlage gehe „gut auf“, erläuterten mit Hilfe von Beispielen auch die Vorstandsmitglieder Schnöll und Kazmierzak. Neu festgelegt wurden die Mitgliedsbeiträge (Steckbrief). Um „der Verkehrssicherungspflicht Genüge zu leisten“, entschieden sich die Teilnehmer der Versammlung, zum Schutz der Anlage einen Maschendrahtzaun bauen zu lassen. 

Mehr Informationen dazu finden Interessierte im Internet unter www.boule-freunde-füssen.homepage.t-online.de.

cf

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