Zweitklässler spielen Redakteur

Mit Spaß an der Sache erstellen die fünf Schüler der 2b mit Redakteur Peter Schuster die aktuelle Kreisboten-Ausgabe. Foto: Knoll

Füssen – Fünf Schüler aus der Klasse 2b der Grundschule Füssen waren am Dienstag zu Besuch in der Kreisboten- Redaktion. Das Quintett schaute den Redakteuren nicht nur bei der Arbeit über die Schulter, sondern durfte aktiv bei der Gestaltung der aktuellen Ausgabe mitentscheiden.  

Der Besuch kam im Rahmen eines Projektseminars der 12. Klasse des Gymnasiums Füssen zustande.Die Zwölftklässlerinnen Nadja Jäger, Daniela Berktold, Lucia Hößle und Livia Steffel arbeiten alle zwei Wochen nachmittags mit den fünf Grundschülern. Sie üben mit den Kindern Deutsch, basteln mit ihnen und gestalten zum Abschluss nach den Weihnachtsferien eine gemeinsame kleine Zeitung. 

Um zu sehen, wie man bei einer richtigen Zeitung arbeitet, ging es am Dienstag in dieKreisboten-Redaktion. Dort guckten sich die Schüler die Zeitung von vorn bis hinten durch, lernten, was eine Überschrift und eine Bildunterschrift sind, und warum der Text am Anfang eines Artikels immer fett gedruckt wird. 

Anschließend versammelten sich die fünf um den Computer und halfen Redakteur Peter Schuster, die aktuelle Ausgabe zu gestalten. Für die Ankündigung eines „Alpenländischen Adventssingens“ auf Seite 8 suchten sie ein Bild aus, formulierten eine Überschrift und halfen das Layout der beiden Leserservice-Seiten zu erstellen. Wenn die beiden Bilder auf der Seite etwas versetzt Ecke an Ecke stehen, dann schaut’s am besten aus befanden die Kinder und schon hatten die Schülerzeitungsredakteure ihre erste Seite erstellt. 

 Das Layout auf Seite 2 wurde zum Puzzle-Spiel – hier mussten die Kinder entscheiden, welcher Artikel der wichtigste ist und deswegen ganz oben stehen muss – das ist natürlich der große mit dem Bild. Schließlich hatten auch die Werbeanzeige und der „ganz dünne Artikel“ ihren Platz gefunden und die fünf Jung-Redakteure durften nach getaner Arbeit in den wohlverdienten Feierabend gehen. 

 An der Grundschule begrüßt man die Kooperation mit den Gymnasiastinnen, erläuterte Lehrerin Sabine Meiler, eine zukünftige Zusammenarbeit beider Schulen ist nicht aus- geschlossen. Für die vier Zwölftklässlerinnen zählt die Arbeit in der Gruppe als so genanntes „Projekt-Seminar zur Studien- und Berufsorientierung“ (P-Seminar). ps

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