Vollsperrung der B17 bei Schwangau

Wind weht Lkw-Gespann um

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Der vom Wind umgewehte Lkw-Zug blockiert die B17 bei Schwangau komplett.

Schwangau – Der starke Föhnwind hat am Montag gegen 10.15 Uhr ein aus Schwangau kommendes leeres Lkw-Gespann umgeworfen. Das auf der B17 fahrende Gespann bot so viel Angriffsfläche für den Wind, sodass dieser zuerst den Anhänger nach links umwarf. Bedingt dadurch wurde die Zugmaschine mit auf die Seite gezogen.

Zum Unfallzeitpunkt kam dem Fahrer des Lkw nach Angaben der Füssener Polizei kein anderes Fahrzeug entgegen, sodass es zu keinen Folgeunfällen kam. Der Lastwagen kam trotz der gefahrenen Geschwindigkeit noch auf der Straße zum Liegen. 

Die alarmierte Feuerwehr Schwangau konnte den austretenden Diesel und andere Flüssigkeiten rechtzeitig abbinden, sodass es zu keiner Verunreinigung des Bodens kam. 

Außerdem richteten die Schwangauer Brandbekämpfer zusammen mit der Polizei vor Ort eine Umfahrung für die Autofahrer ein.

"Die Flüssigkeiten wurden von uns gebunden und das kontaminierte Bindemittel aufgesammelt und später abtransportiert", so Schwangaus Feuerwehr-Kommandant Siegfried Janta gegenüber dem Kreisbote.

Letzte Flüssigkeitsreste beseitigte schließlich auf Geheiß des Kemptener Straßenbauamtes eine Spezialfirma.

Der Fahrer des verunglückten Lkw konnte sich selbstständig aus dem umgekippten Lastwagen befreien. Er blieb unverletzt. 

Um den Lkw wieder aufzustellen, musste eine Spezialfirma mit ihrem Gerät angefordert werden. "Nach eineinhalb Stunden stand der Lkw wieder vauf eigenen Rädern", berichtet Janta. 

Der entstandene Schaden wir von den eingesetzten Kräften auf rund 100.000 Euro beziffert. 

Die Feuerwehr Schwangau war nach eigenen Angaben mit 20 Mann und drei Fahrzeugen insgesamt fünfeinhalb Stunden im Einsatz.

kb/mm

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