Hilfe aus der Luft

Ganz nah konnten die Zuschauer beim Tag der offenen Tür Start und Landung des Rettungshubschraubers verfolgen. Foto: ed

Eine stolze Bilanz konnte die ARA-Flugrettung mit ihrem Standort Reutte anlässlich ihres zehnjährigen Bestehens im Rahmen einer Feierstunde vorweisen: Insgesamt 1700 Einsätze in den letzten drei Jahren, davon allein 331 im ersten Halbjahr 2012, sind beeindruckend und zeigen die Notwendigkeit dieser Einrichtung.

Im Rahmen eines „Tages der offenen Tür" konnte sich die Bevölkerung vor Ort informieren. Mit von der Partie waren auch Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr Reutte, des Roten Kreuz und der Polizei. Die musikalische Umrahmung hatte die Musikkapelle Ehenbichl übernommen, der Modellbau-Club „Außerferner Falke“ und der HeliclubReutte demonstrierten die „Wendigkeit ihrer Modelle“. In den Anfangsjahren noch provisorisch im Zelt und Container untergebracht, wurden 2008 mit dem neuen Hangar adäquate Betriebsräume geschaffen. Wie ARA-Geschäftsführer Steffen Lutz erklärte, wird der Hubschrauber in erster Linie zum Notfalleinsätzen alarmiert, dabei ganzjährig auch zu Bergeinsätzen. Bei Bedarf führt der RK-2 auch schnelle und schonende Transporte von Intensivpatienten zwischen Kliniken durch. Meist im alpinen Raum Das Einsatzgebiet umfasst die Region Außerfern. Darüber hinaus fordern die integrierten Leitstellen Allgäu und Oberland RK-2 auch für Einsätze in dieser Region an. 70 Prozent der Einsätze beschränken sich auf den alpinen Raum. „Die ARA-Flugrettung ist eine Erfolgsgeschichte, die sich in den vergangenen Jahren bewährt hat", so Lutz. Der RK 2 verfügt über eine Rettungswinde, die es ermöglicht, Rettungsmaßnahmen in Bergregionen durchzuführen, wo eine Hubschrauber- landung nicht möglich ist. Dies wurde auch eindrucksvoll im Rahmen einer Windenrettungsübung demonstriert, bei der die RK-2-Besatzung einen „Patienten“ aus unwegsamem Gelände rettete. Insgesamt umfasst das Rettungs-Team elf Notärzte, vier Notfallsanitäter und 15 Flugretter aus verschiedenen Organisationen.

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