Hoch gewonnen, hoch besiegt

Füssen hat gut gespielt, das Powerplay ausgenutzt, war dem Gegner in der Torwartbesetzung überlegen – so kamen die Leopards am vergangenen Freitag zu einem 7:2-Sieg gegen den bisherigen Tabellendritten aus Peiting. Allerdings setzte es am darauf folgenden Sonntag bereits eine Niederlage.

Knapp 1000 Zuschauer freuten sich über den Erfolg des Oberligisten. Die Mannschaft um Kapitän Eric Nadeau zeigte ihr bisher bestes Heimspiel. Die ersten zehn Minuten des ersten Spieldrittels waren eine klare Angelegenheit für den Gastgeber. Bedingt durch mehrere Strafzeiten der Gäste kam auch der erste Treffer für den EV Füssen zustande. Auf Pass von Eric Nadeau und Christian Völk vollendete Björn Friedl in doppelter Überzahl in der 7. Minute zum 1:0. Peitings Torjäger Lubor Dibelka glich in der 12. Minute zum 1:1 aus, der den ansonsten hervorragend haltenden Junioren-Torwart Andreas Jorde überraschte. Bei den weiteren guten Chancen hatte Füssen Pech. Das änderte sich im zweiten Drittel schlagartig. Eric Nadeau erhöhte mit sehenswerter Kombination in der 28. Minute zum 2:1. Mit zwei Mann mehr auf dem Eis gelangen dann Nadeau und mit noch einem Mann mehr Eickmann binnen nicht einmal einer Minute zwei weitere Tore. Peiting gab nicht auf, das was auf den Füssener Kasten kam, wurde eine sichere Beute von EVF-Keeper Jorde. Mit diesem Vorsprung ging es in den Schlussabschnitt. Am Ende ungefährdet Peiting machte noch einmal kräftig Druck und verkürzte durch Martin Schweiger auf Zuspiel von Dibelka in der 47. Minute auf 2:4. Doch der EV Füssen ließ sich nicht beirren und hielt dagegen. Kevin Lavallee in der 52. Minute und Andrej Naumann in der 55. Minute sorgten für klare Verhältnisse. Die Entscheidung war gefallen. Füssen spielte in der restlichen Zeit noch locker auf und 23 Sekunden vor dem Ende stand es durch Björn Friedl 7:2. Der zweite Heimsieg verbunden mit dem zweiten Sieg gegen Peiting war perfekt. Lohn der Bemühungen war dann der Ruck auf den 8. Tabellenplatz. In gleicher Höhe Der hervorragende Eindruck vom Freitagspiel mit dem 7:2-Sieg gegen den bis EC Peiting relativierte sich am Sonntag beim Tabellenletzten EHC Klostersee durch eine unerwartete 7:2-Niederlage, wodurch Füssen auch bedingt durch einen mehr als überraschenden 6:3-Erfolg des Landsberg 2000 gegen die Roten Teufel Bad Nauheim auf Platz neun der Tabelle zurückfiel. Am kommenden Wochenende wird es dann hart. Am morgigen Freitag um 19.30 Uhr ist mit den HEV Ruhrpott Crusaders der einsame Tabellenführer zu Gast im Bundesleistungszentrum. Am Sonntag um 18 Uhr steht das Spiel gegen Bad Tölz an. Die von Dave Rich trainierten „Buam“ hatten das Hinspiel in Füssen mit 5:3 gewonnen. Eine Revanche wird nach dem Rückschlag in Klostersee und dem schweren kommenden Freitagspiel schwierig werden, zumal die Tölzer Löwen am Wochenende mit zwei Siegen aufhorchen ließen.

Meistgelesene Artikel

Neue Ideen

Pfronten – Für frischen Wind beim diesjährigen Neujahrsempfang der Gemeinde Pfronten im Pfarrheim St. Nikolaus sorgten jetzt die Geistlichen Andreas …
Neue Ideen

"Irgendjemand steuert das"

Füssen – Die erste Sitzung des Stadtrates hat noch nicht einmal stattgefunden, da erlebt die Stadtpolitik bereits ihren ersten Eklat im neuen Jahr.
"Irgendjemand steuert das"

Die "Talschlampe" und der "Cousin"

Füssen – Ob Schweizer Militärfahrrad, XL-Mountainbike oder Bergabrad: Bei ihrer eintägigen Schau haben Hannes Zacherl und Albert Müller, Betreiber …
Die "Talschlampe" und der "Cousin"

Kommentare