Hotel-Pläne vorerst zurückgestellt

Heute ragt das alte Landratsamt (links) als dominanter Bau an der Augsburger Straße hervor. Ihm gegenüber, jenseits der Container und der Litfaß-Säule sollte eine Hotelanlage entstehen, der Bauausschuss hatte aber Einwände. Die Fläche davor soll vielleicht eines Tages ein schöner Platz werden und nach Füssens italienischer Partnerstadt Palestrina benannt werden. Foto: Schuster

Den Bauantrag auf eine Hotel- und Wohnanlage an der Augsburger Straße gegenüber des alten Landratsamts hat der Bauausschuss in seiner jüngsten Sitzung einstimmig zurückgestellt. Zu undurchdacht waren den Räten die Parkplatz- und Anlieferungslösungen, zu klein auch der Kreisverkehr, der an dieser Stelle dann ebenso entstehen soll.

Vier Häuser entlang der Augsburger Straße, die beiden äußersten höher als die inneren, sollen nach dem Willen des Bauwerbers in Zukunft 76 Hotelzimmer und sieben Wohnungen beherbergen. Doch daraus wird erstmal nichts. Denn eine Tiefgarage, in der sich die Autos mit technischen Konstrukten übereinander stapeln, eine Anlieferzone, bei der die Lkw den Geh- und Radweg blockieren, passte den Räten nicht. „Wir sehen auch intern Probleme mit der Parkplatzsituation“, erklärte Bürgermeister Paul Iacob (SPD), „das akzeptieren wir so nicht“. Mit den Plänen stellte Bauamtschef Armin Angeringer auch einen Kreisverkehr für die Kreuzung an der Dr. Samer-Straße, bei der AOK vor, der dann die Verkehrssituation verbessern soll. Der war den meisten Räten mit 32 Metern Durchmesser aber zu klein. „Ein 32er und ein36er sind zwei Welten und da gehört ein 36er hin“, erklärte Jürgen Doser (FW). Auch die grundsätzliche Idee, den Platz vor der AOK dann zu einem schönen „Palestrina-Platz“ auszubauen brachte der Bürgermeister kurz auf. „Dann muss da aber ein höherer städtebaulicher Anspruch her“, meinte Stadtrat Magnus Peresson (UBL). Einstimmig votierten die Räte dafür, den Bauantrag vorerst zurückzustellen, bis nachgebessert wurde.

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