Immer da für den Sport

Blumenträuße beziehungsweise einen guten Tropfen gab es für verdiente Mitglieder des Vorstands für ihre Arbeit in der IFS in den vergangenen zwei Jahrzehnten. Foto: gau

IFS, das ist einerseits die Vertretung der Füssener Sportvereine, andererseits das Versprechen, immer für den Sport da zu sein, wie der Landtagsabgeordnete Dr. Paul Wengert (SPD) es formulierte. Dafür steht die IFS, die Interessengemeinschaft der Füssener Sportvereine seit 20 Jahren. Anlass genug, bei einer Feier im Sparkassenhaus Rückschau zu halten auf die Anfänge. Dazu war auch der damalige erste Vorstand, Dr. Stephan Heichele geladen. Der sieht die IFS auf gutem Kurs, allerdings könnte die Stadt die Vereine noch mehr einbinden.

Es sei eine kurze Schwangerschaft gewesen, da waren sich die Festredner und „Geburtshelfer“, unter anderem der damalige Bürgermeisterkandidat Paul Wengert, einig. 21 Personen seien damals in das Hotel Sonne gekommen, heute habe man 42 Vereine versammelt. Auf der Tagesordnung stand damals auch die Idee, einen städtischen Sportbeauftragten zu schaffen, sowie einen Dachverein für die Sportvereine, quasi als Anlauf- und Schnittstelle zwischen Stadt und Vereinen. Es sollte ein historischer Tag werden, so Wengert über den 9. November 1989, an dem die Idee zur IFS geboren wurde – und in Berlin ganz nebenbei die Mauer fiel. In der Folge erfuhr das Thema Sport in Füssen eine Aufwertung, wie Wengert erinnerte, mit Sportlerbällen und Ehrungen. Vor allem aber den inzwischen 20 Stadtolympiaden und der Auszeichnung für die besten Trainer Füssener Sportvereine, die Karin Ketterl als erste Vorsitzende der IFS Revue passieren ließ. Dank an die Stadt Sport sei inzwischen nicht nur in Füssen tief verwurzelt, sondern eine herrliche Nebensache, so Ketterl, die die Geschicke der IFS vor 16 Jahren aus den Händen von Dr. Stephan Heichele übernommen hatte. Ihr Dank galt dabei neben der Sparkasse, die jährlich die Sportvereine über die IFS finanziell unterstützt, auch der Stadt. Die habe sogar in finanziell schwierigen Zeiten immer wieder einen Betrag im Haushalt für die Sportler reserviert und auch bei Projekten, wie etwa dem Weidachsportplatz engagiert. Dabei könnte die Stadt aber noch sehr viel mehr von den Sportvereinen profitieren, so Dr. Stephan Heichele. Der Jurist hatte einige Aspekte über 2o Jahre IFS in seinem Festvortrag formuliert und war zufrieden mit dem Erreichten. Die IFS sei eine Bürgerplattform geworden, mit dem Prämisse: „Gemeinsam sind wir stärker“, so Heichele. Man habe viel geschaffen, doch Füssen stünde eben nicht nur Kunst, für Kultur und Natur sondern auch für Sport. Und dabei sollten die Sportvereine ihre Kompetenzen und Strukturen den Gästen und Bürgern noch stärker zur Verfügung stellen, wie es etwa die Schützen mit dem Gästeschießen schon täten. Und könnte der Sport einen Beitrag zur Entschleunigen des Lebens leisten – manchmal reiche es, im größten Stress sich einfach mal mit Aktivität richtig „auszupowern“, beschrieb Heichele seine Ideen. Doch insgesamt sei die IFS ein wunderbares Modell, Vorbild vielleicht für eine IG der Kunstschaffenden, erklärte Heichele.

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