Von Isetta bis DeLorean

Unter den Augen der Zuschauer fahren die Oldtimer in Pfronten los. Foto: prs

Ein Stelldichein mobiler Schönheiten fand am vergangenen Wochenende in Pfronten statt. „Alle Jahre wieder“, möchte man sagen, wenn sich die sieben Freunde mit ihren Fiat-Balillas aus der Schweiz in Pfronten treffen. Mit kleinen Blumensträußen haben sie ihre Vehikel aus den 30er Jahren geschmückt, welche die Fahrt nach Pfronten noch auf der eigenen Achse schaffen. Ab 10 Uhr waren die Teilnehmer am Samstag vom Leonhardsplatz in Pfronten zur kleinen beziehungsweise großen Rundfahrt gestartet.

So mancher tat sich etwas schwer beim Lesen der Karte und legte einen großzügigen Umweg ein. Erster Haltepunkt war Rückholz. Hier absolvierten die Fahrer und ihre Begleitung in der Käsküche eine erste Prüfung. Weiter ging es über Nesselwang, Wertach, nach Oberjoch, ins Tannheimer Tal und zurück nach Pfronten. Am Abend stand die Geselligkeit im Braugasthof Falkenstein auf dem Programm. Bei der Siegerparty wurde ausgiebig das Tanzbein geschwungen. Zahlreiche Oldtimerfans strömten am Sonntagmorgen zum Leonhardsplatz, um die liebevoll polierten Karossen zu bewundern und konnten feststellen, dass so mancher Oldiefan auf den Hund gekommen ist. So auch Daniela Hirschbeck, die mit Tochter und Hund in ihrer Isetta auf die Strecke ging. Einige durchaus exotische Modelle waren immer wieder dicht umlagert von Fans, die sich fachkundig austauschten. So ein DeLorean DMC-12, der im Film „Zurück in die Zukunft“ nicht nur mit seinen beiden Flügeltüren beeindruckte. Oder das älteste Gefährt aus dem Jahr 1923, ein Ford T, der wie vom Acker daherkam. Sein Besitzer Olaf Schering hatte ihn detailgetreu dekoriert. In seine Jugend zurückversetzt fühlte sich so mancher Mann beim Anblick eines Ford, Baujahr 1946 oder der bildschöne Jaguar, Baujahr 1977. Von der Isetta, über Renault, Opel, Citroen, VW und Mercedes sowie sportliche Typen wie Porsche, Triumph, Austin Healey oder Morgan wurde klar, dass Oldies mehr Gesicht und Charakter zeigen, als die heutigen Modelle. Für Charly Kaufmann ist es der sechste Besuch in Pfronten. Mit seinem „Donnet“, Baujahr 1932, 23 PS, erklimmt er die Allgäuer Berge. Wie viele andere Teilnehmer verbringt er mit seiner Frau anschließend mehrere Urlaubstage in Pfronten. „Dass das Wetter so gut mitgespielt hat, war schön“, zieht Organisator Jacob Schmölz eine positive Bilanz.

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