25. Füssener Sporttage gehen mit der traditionellen "Playersnight" zu Ende

Große Sause zum Abschluss

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Dominiert zum zweiten Mal hintereinander die Konkurrenz der Herrenmannschaften: Das Team „Carnaby“.

Füssen – Ein Großteil der insgesamt 515 sehr jungen, jüngeren und älteren Sportler der 25. Füssener Sporttage zeigte auch bei der abschließenden Playersnight am Samstagabend beachtliches Durchhaltevermögen.

So feierten viele von ihnen bei der Siegerehrung im Festzelt an der Morisse ebenso stundenlang auf Biertischen und -bänken wie am Mischpult DJ Tomix, der bis 2 Uhr nachts für jede Menge stimmungsvollen Sound sorgte. 

Aber auch die Moderatoren des Abends, Sportreferent Markus Gmeiner und Ex-Eishockeycrack Marcus Bleicher, die den Ehrungsmarathon nach einiger Zeit nur noch vollkommen heiser auf der Bühne kommentieren konnten, präsentierten sich in besonders guter Verfassung. Vor der traditionellen großen Sause am Ende des salopp „Stadtolympiade“ genannten Sportspektakels mussten die insgesamt zehn Damen-, 22 Herren- und zwei Mixedmannschaften jedoch am Samstagvormittag noch beim Tauziehen ihre spezielle „Anziehungskraft“ beweisen. 

Dabei waren es nur die „Allgäu Stars“ (Mixed), die auch in diesem letzten Wettbewerb ihren Konkurrenten vom Team „Primetime“ gegenüber genauso überlegen waren, wie im Endklassement mit Platz 1. Bei den Damenteams zeigte „Dynamo Schwangau“ den diesjährigen olympischen Gesamtsiegern von „Boom Boom Pow“ im Tauziehen ebenso was eine Harke ist, wie das „Bannwaldsee-Team“ den Mannschafts-Goldmedaillengewinnervom Team „Carnaby“ im Herrenwettkampf. 

Demgegenüber konnten sich neben den 31 Kinder- und Jugenteams – die die Vorsitzende der Interessengemeinschaft Füssener Sportvereine, Karin Ketterl, mit Bürgermeister Paul Iacob (SPD) zusammen schon am Nachmittag mit Urkunden sowie Medaillen auszeichneten – auch die insgesamt zehn Teilnehmer der Einzelolympiade den ganzen Samstag auf die Siegerehrung vorbereiten. In der Damenwertung behielt dabei Silvia Schauer vor Irene Oster die Oberhand, während Manfred Schweinberg bei den Herren einmal mehr die Nase vorne hatte. Sehr viel Applaus erhielt allerdings auch der heuer mit 76 Jahren älteste Olympionike, Sigi Ellmauer. 

Nicht nur DJ Tomix, sondern auch die beiden Moderatoren „Markus und Marcus“ hatten anschließend mehr und mehr Mühe, sich stimmlich gegen die langsam immer lauter und ekstatischer werdende Partyatmosphäre im Zelt durchzusetzen. Diese steigerte sich mit zunehmender Zeit, als Bleicher und Gmeiner außer den drei Ü30-Mannschaften, bei denen sich „Fun-ctional-Fit“ den Titel eines Olympiasiegers sicherte, auch die Mixed- sowie die Damen- beziehungsweise Herrenteams auf der Bühne ehrten. 

Mit zum Teil sehr kreativen Choreographien konnten manche Teams hierbei noch einmal, wenn auch außer Konkurrenz, kräftig punkten. So schallte beispielsweise besonders lauter Jubel durch das Zelt, als sich die auf Rang zehn platzierten „Breitenbergboys“ in Skimontur und mit einer Seilbahnkabine im Gepäck dafür einsetzten, dass es auch mal „eine Stadtolympiade im Winter“ gibt, wie André Kienberger sagte. 

Partystimmung herrschte schließlich, als die Damenchampions von „Boom Boom Pow“ und die Herrensieger vom Team Carnaby von lautstarken „Boom Boom Pow, Boom Boom Pow“- beziehungsweise „Dreamteam Carnaby“-Rufen begleitet ihre imposanten Siegerpokale aus den Händen von „M. und M.“ entgegennahmen.

lex

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