Junge Vorsitzende

Dajana Hildebrandt (2.v.l.) führt jetzt die Kreisgruppe Füssen/Pfronten der Gewerkschaft der Polizei an. Eben so im Bild: Ihr Vorgänger Ernst Kuisle, sowie Marco Gmehlin (v.l.) Claudia Bartl und Matthias Zitterbart. Foto: privat

Die 27-jährige Polizeiobermeisterin Dajana Hildebrandt wurde jetzt in Füssen einstimmig zur neuen Vorsitzenden der Gewerkschaft der Polizei, Kreisgruppe Füssen/Pfronten gewählt. Damit ist sie die erste Frau als Kreisgruppenvorsitzende im Bereich der Bezirksgruppe Schwaben Süd/West zwischen Neu-Ulm und Füssen.

Sie löste damit den langjährigen Vorsitzenden Ernst Kuisle ab, der zwischenzeitlich im Polizeipräsidium Schwaben Süd/West in Kempten Dienst leistet und dort den Vorsitz der Kreisgruppe Kempten übernommen hat. Als Stellvertreter wählten die Mitglieder Matthias Zitterbart, als Finanzvorstand Marco Gmehlin und als Schriftführerin Claudia Bartl (alle Angehörige der Polizei Füssen). Während sich Kuisle für das all die Jahre entgegengebrachte Vertrauen bedankte und der neuen Vorsitzenden viel Erfolg wünschte, stellte Dajana Hildebrandt die vorgesehenen Aktivitäten der Kreisgruppe für die nächste Zeit in den Mittelpunkt ihrer Ansprache. Auch der Bezirksgruppenvorsitzende der GdP Schwaben Süd/West, Werner Blaha referierte über die von der Staatsregierung als großen Wurf angepriesene neue Dienstrechtsreform für Beamte. Der bayerische Finanzminister Georg Fahrenschon sei jeglicher Tarifautonomie zum Trotz mit der Marschrichtung an die Medien voraus geprescht, dass es für alle bayerischen Beamten und Versorgungsempfänger im Jahr 2011 eine Nullrunde geben werde. Zusätzlich komme es zu einer Stellenwiederbesetzungssperre von künftig zwölf Monaten statt der bisherigen drei Monate. Diese Maßnahmen sollen im Rahmen des „intelligenten Sparens“ im Haushalt 2011/2012 umgesetzt werden, erklärte er. Blaha betonte, dass es die Beamten ebenso wie die übrigen Arbeitnehmer verdient hätten, durch eine Einkommenserhöhung am wirtschaftlichen Aufschwung teilzuhaben. Die bereits angekündigte Nullrunde werde vom öffentlichen Dienst - dem Garanten der öffentlichen Sicherheit und Ordnung - so nicht akzeptiert. Im Hinblick auf zu erwartende Demonstrationen erwarte er einen heißen Frühling, so Blaha.

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