Nesselwanger Photovoltaikanlagen machen Gewinn

"Wertvoller Beitrag"

Nesselwang – Einen höheren Verlust als 2013 hat die Gemeinde Nesselwang 2014 beim Wasserwerk eingefahren, wie Kämmerer Martin Keller dem Gemeinderat berichtete.

Erfreulicher sah es da schon bei der Bilanz der Photovoltaikanlagen aus. Hier hat die Marktgemeinde einen Gewinn von 6273 Euro erwirtschaftet. Der Kommunale Prüfungsverband hatte bereits die Bilanzen von 2014 der gemeindeeigenen Betriebe Wasserwerk und der Photovoltaikanlagen geprüft. Jetzt war der Nesselwanger Gemeinderat an der Reihe. Die 950 an das gemeindeeigene Wassernetz angeschlossenen Haushalte verbrauchten 2014 229.000 Kubikmeter Wasser. 

10.000 Kubikmeter wurden aus öffentlichen Entnahmestellen wie etwa Hydranten entnommen. Die Gesamtentnahmemenge aus den Nesselwanger Brunnen betrug 314.000 Kubikmeter. „Wir haben einen Leitungsverlust von um die 24 Prozent“, so Keller. „Das ist zuviel. In den nächsten Jahren muss unser Leitungsnetz dringend saniert werden“, sagte der Kämmerer. Derzeit hat der Markt ein 41 Kilometer langes Verteilernetz und ein neun Kilometer langes Zubringernetz. 

Die Ausgaben im Jahr 2014 betrugen 204.187 Euro (2013: 201.979 Euro), die Einnahmen lagen bei 160.916 Euro (2013: 164.973 Euro). Somit hat der Markt 2014 beim Wasserwerk einen Verlust von 43.271 Euro (2013: 37.006 Euro) zu verzeichnen. Bei den Ausgaben waren die Materialkosten mit 72.352 Euro (2013: 62.550 Euro) der größte Posten. Erfreulicher sah da die Bilanz bei den Photovoltaikanlagen aus. „Die drei Anlagen leisten einen wertvollen Beitrag für die erneuerbaren Energien“, sagte Bürgermeister Franz Erhart (CSU). 

Die Anlagen befinden sich auf dem Feuerwehrhaus, dem Wertstoffhof und dem Schulgebäude. „Die Schwankungen bei den Einspeisungen sind größtenteils witterungsbedingt“, erklärte Keller. „Im Jahr 2014 lagen wir wieder im Durchschnitt.“ So wurden 2014 insgesamt 107.322 Kilowattstunden ins Stromnetz eingespeist. (2013: 89.511 kW/h, 2012: 110.919 kW/h). 

Durch die Einspeisung hatte die Gemeeinde Einnahmen von 42.848 Euro (2013: 36.615 Euro) denen Ausgaben von 36.575 Euro (2013: 45.100 Euro) entgegen standen. „2013 hatten wir beim Wertstoffhof ein paar Reparaturen, die durchgeführt werden mussten“, so der Kämmerer. Der Gewinn für 2014 lag somit bei 6273 Euro. Beide Bilanzen segnete der Marktgemeinderat einstimmig ab.

hoe

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