Keine vorschnellen Zebrastreifen

Mit der Füssener Polizei wird überlegt, wie man die Straße vor dem AWO-Hort sicherer machen kann. Ist eine Querung die Lösung oder andere Beschilderung?

Sicherheit auf den Straßen der Stadt – und hier nicht auf Winter und Schneefall begrenzt – nahm großen Raum bei der Sitzung des Füssener Ausschusses für Bau, Umwelt und Verkehr ein. Dabei wurde sachlich darüber diskutiert, wie am AWO-Kinderhort, am Kreisverkehr von-Freyberg-/Ottostraße, am Moosangerweg und zum Beispiel auch in der Augsburger Straße Lösungen gefunden werden können, die Verbesserungen für alle Verkehrsteilnehmer bringen und dabei insbesondere Kinder und die Radfahrer schützen.

Nach sachlicher Auseinandersetzung in Anwesenheit von Polizeihauptkommissar Thomas Maucher sprach sich der Ausschuss zu guter Letzt mehrheitlich dafür aus, auf dem Moosangerweg – besser bekannt als Panzerstraße – Tempo 30 beizubehalten. Es war überlegt worden, hier Tempo 50 zuzulassen. Zebrastreifen oder kein Zebrastreifen? Bürgermeister Paul Iacob fand letztlich Zustimmung im Ausschuss, solche von einzelnen Mitgliedern vorgeschlagenen Maßnahmen zur Fußgänger-Sicherheit nicht an einzelnen Straßen vorschnell einzuführen. „Wir brauchen dafür sehr verlässliche Daten, die gesammelt und ausgewertet werden. Was von uns dann gemacht wird, muss auch stimmen.“ Verkehrsteilnehmer stellten sich, wenn überhaupt, nur langsam um, so Iacob. Inzwischen sei dies vor allem in der Luitpoldstraße zu beobachten, wo ein Zebrastreifen entfernt wurde, was zur allgemeinen Unsicherheit geführt habe. Hinzu kommt, dass die Streifen nicht endgültig gelöscht werden konnten und wieder auf der Straße aufgetaucht sind, wie in der Sitzung zu hören war. Wieder voll funktionstüchtig ist übrigens die Ampel-Anlage an der König-Ludwig-Brücke, die nach der Vandalen-Attacke repariert und neu programmiert wurde.

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